Eisschnelllauf: Klasse Zeit über 3000 m
Beckert ist schnell unterwegs
3:50,32 Minuten leuchtete auf der Zeittafel im Olympic Oval: Eine Zeit, die Beckert noch nicht einmal annähernd bislang auf der 3000-m-Strecke erreicht hatte. Der 19-Jährige war damit vier Sekunden schneller als je zuvor auf dieser selten gelaufenen Strecke. Seine Form scheint mit Blick auf die bevorstehenden Wettkämpfe zu stimmen.
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Seine Vormachtstellung auf den langen Strecken demonstrierte Olympia-Favorit Sven Kramer, der mit Bahnrekord in 3:40,51 Minuten vor dem italienischen 1500-Meter-Olympiasieger Enrico Fabris (3:42,58) der Schnellste war. Der Niederländer verfehlte den Weltrekord des Norwegers Eskil Ervik - aufgestellt 2005 auf dem schnellen Eis von Calgary - nur um 3,21 Sekunden.
Während für Beckert die erste Berührung mit dem Olympia-Eis vor den Wettkämpfen in Richmond ordentlich verlief, kamen die anderen deutschen Starter bei der ersten Überprüfung der Form noch nicht so in die Gänge. Bei der "hektischen Schockbelastung", wie Teamchef Helge Jasch den Test nur 48 Stunden nach der Anreise nannte, blieb Team-Olympiasiegerin Daniela Anschütz-Thoms in 1:59,48 Minuten über 1500 Meter gerade noch unter der Zwei-Minuten-Grenze, während ihre Erfurter Teamgefährtin Stephanie Beckert in 2:04,29 deutlich hinter den zuletzt gezeigten Leistungen zurücklag. Die Berlinerin Katrin Mattscherodt lief in 4:14,82 über 3000 Meter nur eine mäßige Zeit, ebenso wie Robert Lehmann (Erfurt) in 1:51,11 Minuten über 1500 Meter.
Die deutschen Sprinter um Gold-Hoffnung Jenny Wolf verzichteten auf die Wettkampf-Belastung und trainierten im Kraftraum. Sie wollen bei Testrennen am Mittwoch noch einmal ihre Form im Olympic Oval überprüfen.
















