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24.02.2010, 15:36

Alle wollen Schumacher schlagen

"Michael ist kein Dummkopf"

Am 14. März startet die Formel 1 in ihre 61. Saison. Die meisten Teams testen in Barcelona, bei anderen wiederum steht noch gar nicht fest, ob sie beim ersten Rennen in Bahrain überhaupt dabei sein werden (Campos, US F1). Auf jeden Fall am Start ist nach mehr als drei Jahren Pause aber Michael Schumacher. Seine neuen und alten Kollegen begegnen dem Comeback mit gemischten Gefühlen, aber auf eines freuen sich alle: die sportliche Herausforderung mit dem Rekordweltmeister.

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Michael Schumacher im Mercedes gegen Felipe Massa im Ferrari.
Mercedes gegen Ferrari: Hier proben Schumacher und Massa für den Ernstfall.
© imago Zoomansicht

Alle seine Konkurrenten gehen davon aus, dass Michael Schumacher vorne mitfahren kann und auch durch sein Alter keine Nachteile gegenüber seinen jungen Mitstreitern hat. "Ein paar Leute sagen, dass er mit seinen 41 Jahren zu alt sei, um in der Formel 1 anzutreten. Das glaube ich nicht. Er hat mehr Titel geholt als jeder andere. Michael ist kein Dummkopf. Er wird nicht zurückkehren, um langsam zu sein", glaubt Weltmeister Jenson Button.

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Für manche kommt es dann zum ersten Aufeinandertreffen überhaupt mit Michael Schumacher auf der Formel-1-Rennbahn. Lewis Hamilton, Weltmeister von 2008, Sebastian Vettel, letzte Saison Zweitplatzierter, oder auch Adrian Sutil haben ihre Karriere in der höchsten Rennsportklasse erst nach dem Rücktritt von Schumacher begonnen. Für sie gibt es nur ein Ziel: schneller als Schumacher sein. "Ich traue ihm zu, gegen die Jungen anzustinken. Er wird hart trainieren, damit er auf dem gleichen Level ist wie wir. Ich möchte ihn auf jeden Fall schlagen", gibt sich Force-India-Pilot Sutil selbstbewusst. Gleichzeitig sieht er die Rückkehr aber auch kritisch und fragt sich, ob diese wirklich nötig gewesen sei, denn "er hatte den Zeitpunkt seines Rücktritts eigentlich perfekt gewählt".

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Ferrari vs. Mercedes - Alonso vs. Schumacher

Fernando Alsonso freut sich ganz besonders auf Michael Schumacher. Zweimal konnte der Spanier den damaligen Ferrari-Piloten in der Gesamtwertung schlagen und sich die WM-Titel 2005 und 2006 sichern. Schumacher beendete danach seine Karriere. Jetzt kommt es zum Wiedersehen - nur diesmal sitzt Alonso im roten Ferrari. Von den Fahrern wird der Ferrari F10 als sehr stark eingeschätzt, und Alonso will zurück zu alter Stärke: "Als Michael weggegangen ist fehlte etwas in der Formel 1. Und mir fehlte die Motivation, meinen größten Rivalen zu schlagen."

Jetzt ist Schumacher zurück und es scheint, als würde es das komplette Fahrerlager zusätzlich motivieren. Für den Kerpener könnte es eine seiner härtesten Saisons werden.

24.02.2010, 15:36
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