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10.03.2010, 13:20

Ecclestone mit "Dollarzeichen auf der Brille"

Schumacher nicht frei von Selbstzweifel

Michael Schumacher will nach eigener Aussage "von nichts anderem sprechen" als vom WM-Titel und glaubt zudem, dass Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone angesichts seiner weltweit beachteten Rückkehr "Dollarzeichen auf der Brille tragen wird". Das sagte der Rekordweltmeister in einem Doppel-Interview mit Daimler-Chef Dieter Zetsche dem Nachrichtenmagazin Stern.

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"Ganz einfach heiß geworden": Michael Schumacher freut sich auf den Saisonstart.
© picture alliance Zoomansicht

Der WM-Titel sei auf jeden Fall das gemeinsame Ziel, so Schumacher. "Ja. Keine Frage . . . Deshalb haben wir uns gegenseitig auf drei Jahre verpflichtet", sagte der siebenmalige Weltmeister, der beim Großen Preis von Bahrain am Sonntag (LIVE!-Ticker ab 13 Uhr MEZ) sein erstes Rennen nach 1239 Tagen Formel-1-Abstinenz fährt.

Schumacher verriet, dass er nach einem Gespräch mit seinem alten Weggefährten und neuen Mercedes-Teamchef Ross Brawn "ganz einfach heiß geworden" sei.

Daimler-Chef Zetsche sieht hervorragende Voraussetzungen für das erste Mercedes-Werksteam seit 55 Jahren. "Wir haben wahrscheinlich das beste Führungsteam in der Formel 1, wir haben den besten Fahrer und eines der größten Talente (Nico Rosberg, d. Red.), und wir haben die besten Motoren", sagte Zetsche: "Wir haben also alle Ingredienzien für eine hervorragende Rezeptur. Jetzt muss nur noch anständig gekocht werden."

Zetsche peilt Gewinn an

Allerdings "gehen wir auch mit Vorsicht in die neue Saison, weil wir aus Erfahrung wissen, es wird nicht gleich alles funktionieren", sagte Zetsche, nach dessen Aussage das Engagement der Stuttgarter "viel kostengünstiger als früher" sei. Das Budget werde in den kommenden beiden Jahren auf "nicht einmal ein Viertel des Niveaus von vor wenigen Jahren reduziert. Ja, den Rennstall können wir sogar mit Gewinn betreiben", kündigte Zetsche an. Auf 1,4 Prozent des gesamten Etats für Forschung und Entwicklung bezifferte er die Kosten des Formel-1-Teams.

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Schumacher räumte unterdessen ein, dass auch der erfolgreichste Formel-1-Pilot der Geschichte nicht frei von Selbstzweifeln sei, er sieht diese aber positiv. "Ich habe früher schon an mir gezweifelt, auch in den guten Jahren. Und ich denke, das ist Teil meines Erfolgs: immer wieder Details zu suchen, wo ich mich verbessern kann."

10.03.2010, 13:20
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