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12.03.2010, 13:38

Mercedes dominiert 2. Freies Training

Rosberg hat die Nase vorne

Mercedes-GP-Pilot Nico Rosberg war der Schnellste im 2. Freien Training und hat die erste Tagesbestzeit der neuen Formel-1-Saison erzielt. Lewis Hamilton verdrängte im McLaren-Mercedes Rückkehrer Michael Schumacher auf den dritten Rang. Mit Sebastian Vettel auf Rang fünf und Nico Hülkenberg auf Platz sechs folgten hinter Jenson Button zwei weitere deutsche Fahrer.

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Tagesschnellster: Mercedes-Pilot Nico Rosberg war am Freitag der Beste in Bahrain.
Tagesschnellster: Mercedes-Pilot Nico Rosberg war am Freitag der Beste in Bahrain.
© picture alliance Zoomansicht

Rosberg, Mercedes-Teamkollege von Rückkehrer Michael Schumacher, benötigte am Freitag 1:55,409 Minuten für seine schnellste Runde auf dem 6,299 Kilometer langen Wüsten-Kurs in Bahrain. Rekordweltmeister Schumacher ließ als Dritter zwar aufhorchen, sein Rückstand auf Rosberg betrug jedoch 0,494 Sekunden. Zwischen die beiden schob sich Ex-Weltmeister Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes.

"Es geht in die richtige Richtung, unsere Nachmittags-Sitzung war besser als die erste am Vormittag", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug: "Wir sind nicht die Favoriten, aber es sah so aus, als ob wir mit beiden Reifenmischungen nicht schlecht und konstant unterwegs waren."

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12.03., 13:19 Uhr
 

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Schumacher - Allein gegen alle

Einerseits reden alle voller Respekt über Michael Schumacher, andererseits ist klar, dass den Rekordweltmeister alle gnadenlos jagen werden. Die Konkurrenz des 41-Jährigen ist nicht nur dramatisch jünger, die Erben Schumachers sind extrem clever, talentiert, schnell und selbstbewusst.



Weltmeister Jenson Button, seit dieser Saison Teamkollege Hamiltons bei McLaren-Mercedes komplettierte als Vierter den Erfolg des schwäbischen Automobilherstellers Mercedes, der die vier schnellsten Autos des zweiten Trainings ebenso mit Motoren ausstattet wie den Gewinner des 1. Freien Trainings, Adrian Sutil im Force India.

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Am Nachmittag musste sich Sutil mit der zwölftbesten Zeit zufrieden geben. Timo Glock, der sechste im Bunde der Formel Deutsch, landete im Virgin auf Rang 20.


Senna kommt glimpflich davon

Eine Schrecksekunde erlebte Bruno Senna, der Neffe des 1994 tödlich verunglückten Superstars Ayrton Senna, als sein Hispania rechts hinten eine Radmutter verlor. Der Brasilianer konnte seinen Boliden vom HRT aber sicher abstellen. Sennas Teamkollege Karun Chandhok (Indien) musste beim Training tatenlos zusehen, sein Auto war nicht fertig geworden.

Wie viel Aussagekraft die Zeiten wirklich haben, bleibt abzuwarten. Niemand außer den unmittelbar Beteiligten weiß, mit wie viel Sprit die Autos, die während der Rennen nicht mehr aufgetankt werden dürfen, unterwegs waren. Die Gewichts- und damit auch Geschwindigkeitsunterschiede können enorm sein, Vettel mutmaßte, es könnten zwischen vier und sechs Sekunden sein.

12.03.2010, 13:38
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