Bochum: Holtbys Überschwang nach seinem Debüt
Lewis im Wunderland: "Spiele kein Tennis"
Die Spielfreude war Holtby bei seinem ersten Einsatz 2010 deutlich anzumerken, wobei er besser zur Geltung kam, als er nach der Pause ins Zentrum rückte und dort Ballsicherheit und Übersicht bewies. Und dass er ganz im Sinne von Heiko Herrlich vor allem das Kollektiv sieht, zeigte der Ex-Schalker nach dem Spiel, als er, auf seine Leistung angesprochen, klarstellte: "Ich spiele ja kein Tennis, deshalb möchte ich nicht nur über mich reden."
Von einer "Teeniegruppe" sei er zu einer "Mannschaft mit sehr viel Erfahrung" gewechselt, hatte Holtby vorher gesagt. In Bochum, wo er in Sichweite des Stadions wohnt, fühlt er sich nach sieben gemeinsamen Trainings-Einheiten und einem 90-Minuten-Einsatz "wie im Wunderland. Ich bin in der Blüte meines Lebens".
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Als gleichermaßen laufstarker wie gedankenschneller Spieler, der Situationen rasch erfasst und schnell umschalten kann, ist Holtby eine wichtige Ergänzung für Heiko Herrlichs Team, das erneut große Effizienz im Abschluss bewies. In vier Spielen der Rückrunde erspielte sich Bochum lediglich zwölf Torchancen, machte daraus aber fünf Tore (41,67 Prozent, Top-Wert der Liga) und holte sechs Punkte. Zielvorgabe also: Ähnlich effizient bleiben, aber mehr Chancen herausspielen. Auch dabei könnte Lewis Holtby helfen.
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