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06.03.2010, 20:40

CL: 30:24 (13:11)-Erfolg gegen Sarajevo

Routinesieg der Löwen

Für die Rhein-Neckar Löwen ist die Gruppenphase in der Champions League bereits gelaufen, den Badenern konnte Platz zwei vor dem letzten Spieltag nicht mehr genommen werden - Platz 1 war aber ebenso außer Reichweite. Von daher ging es für die Löwen zu Hause gegen Bosna Sarajevo nur ums Prestige, während die Bosnier um den Turnierverbleib bangen mussten. Am Ende lösten die Badener ihre Aufgabe routiniert.

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Spieler der Rhein-Neckar Löwen
Reine Routine: Die Rhein-Neckar Löwen gewannen locker gegen Sarajevo und blicken nun aufs Achtelfinale.
© imago Zoomansicht

Von daher überraschte es auch nicht, dass die Gäste aus Bosnien bis in die Haarspitzen motiviert waren und von Beginn an eine couragierte Leistung in der mit 3214 Zuschauern gefüllten Europahalle Karlsruhe zeigten. Sarajevo spielte am eigenen Limit und gestaltete das Match bis tief in die zweite Hälfte hinein durchaus offen. Allerdings war der Bundesligist ohne Olafur Stefansson, Karol Bielecki, Uwe Gensheimer und Oliver Roggisch angetreten. Die Stars erhielten eine Verschnaufpause. Dennoch schafften es die Gäste nicht, die Löwen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Bosna rannte meistens einem knappen Rückstand hinterher.

Champions League

Doch eine knappe Viertelstunde vor dem Ende ließ die Konzentration bei den Bosniern nach, bei den sich zusehends leichte Fehler einschlichen. Die Löwen nutzten diese Schwächephase eiskalt aus und zogen auf 25:19 (39.) Gäste-Trainer Irfan Smajlagic stauchte seine Mannschaft aufgrund dieser schlechten Leistung zusammen, nur es half alles nichts. Sarajevo brach vollends ein, während es sich Ola Lindgren leisten konnte, arrivierten Spielern eine Pause zu gönnen. Am 30:24 (13:11)-Sieg der Löwen war zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr zu rütteln.

Die Niederlage bedeutete zugleich den Abschied Sarajevos aus dem Wettbewerb. Michael Müller sah die eigene Leistung dennoch durchaus kritisch: "Man merkt, dass die zweite Garnitur noch nicht eingespielt ist. Durch Ungenauigkeiten haben wir uns das Leben teilweise selbst schwer gemacht." Beste Torschützen für die Löwen waren der Norweger Bjarte Myrhol (6 Treffer) und der Weißrusse Sergej Harbok (5), Sarajevos Petar Kapisoda zeigte sich aber mit acht Treffern am erfolgreichsten.

Die Auslosung für die nächste Runde findet am kommenden Dienstag in Wien statt.

Statstik zum Spiel

Gruppe B:
Rhein-Neckar Löwen - Bosna Sarajewo 30:24 (13:11)

Tore Rhein-Neckar Löwen: Myrhol 6, Harbok 5, Müller 4, Prieto 4, Bruhn 3, Russ 3, Tkaczyk 2, Gudjonsson 2/2, Manojlovic 1
Bosna Sarajevo: Kapisoda 8/1, Medic 5, Arnaudovski 3, Doborac 3, Banic 2, Cacic 1, Nekic 1, Pucelj 1
Zuschauer: 3214
Strafminuten: 10 / 10
Disqualifikation: Manojlovic (48./3. Zeitstrafe) / -

06.03.2010, 20:40
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