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07.02.2010, 21:06

Savchenko und Szolkowy in Top-Form

Steuer: "Gold ist drin"

Die Doppel-Weltmeister im Paarlauf, Aljona Savchenko und Robin Szolkowy, befinden sich nach Ansicht ihres Coaches Ingo Steuer in Topform: "Man sieht im Training, dass sie sehr sicher sind. Seit der EM haben wir am Limit trainiert, sie sind auf dem Zahnfleisch gegangen", sagte Steuer. "Gold ist drin. Wir wollen uns konzentrieren und das Ding gewinnen."

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Gold-Hoffung in Top-Form: Die Doppel-Weltmeister im Paarlauf, Aljona Savchenko und Robin Szolkowy.
Gold-Hoffung in Top-Form: Die Doppel-Weltmeister im Paarlauf, Aljona Savchenko und Robin Szolkowy.
© picture alliance Zoomansicht

Die Doppel-Weltmeister im Paarlauf trainierten am Wochenende mit ihrem Coach Ingo Steuer erstmals im Pacific Coliseum. Die große deutsche Gold-Hoffnung bei den Olympischen Spielen in Vancouver, das Eiskunstlaufpaar Savchenko/Szolkowy, verschwand aber nach seinem ersten Auftritt in Vancouver durch die Hintertür. Die Kür auf dem Eis klappte sehr gut, die Pflicht danach - ein paar kurze Interviews - umkurvten die Chemnitzer.

Savchenko: "Eisqualität war gut"

Trainer Steuer nimmt seine Schützlinge in Schutz: "Seit der EM haben wir am Limit trainiert, sie sind auf dem Zahnfleisch gegangen." Obwohl der 43-Jährige seine beiden Sportler in diesen Tagen von allen Kameras und Mikrofonen fernhalten will, gab Savchenko doch noch einen Kommentar ab. "Wir haben uns beim ersten Training auf olympischem Eis gut gefühlt", sagte die gebürtige Ukrainerin. "Mit dem ersten Training sind wir zufrieden, auch die Eisqualität war gut."

Für die 26-Jährige und ihren vier Jahre älteren Partner ist das Unternehmen Gold nun auch in Kanada angelaufen. Vor allem für den überaus ehrgeizigen Steuer, das hat er immer wieder betont, zählt bei der Entscheidung am 15. Februar nur der Olympiasieg. Wegen gesundheitlicher Probleme von Savchenko hatten die dreimaligen Europameister Ende 2009 ihr Übungspensum deutlich reduzieren müssen. Steuer hatte zudem mitten in der Saison noch die Kür umgebaut. Bei der EM in Tallinn mussten sich Savchenko/Szolkowy zuletzt mit Silber hinter den Russen Yuko Kawaguchi/Alexander Smirnow begnügen. Mit den wiedererstarkten Ex-Weltmeistern Shen Xue/Zhao Hongbo aus China haben sie weitere harte Konkurrenz.

Den Rückschlag bei der EM sieht Steuer jedoch als Motivationshilfe. "Aljona hat dadurch einen unglaublichen Biss bekommen", erklärte er. "Durch die innere Wut haben wir nochmal Kohlen drauflegen können, und sie konnte über die Grenzen hinaus trainieren."

Doppel-Axel statt dreifachen Salchow

Auch das Programm bekam einen neuen Schliff. "Nach der EM haben wir in der Kür den dreifachen Salchow durch den Doppel-Axel ersetzt", verriet Steuer. "Der Axel klappt zu 90 Prozent, der Salchow ist unsicherer. Aber es hängt nicht vom Salchow ab, sondern davon, dass wir zwei saubere Programme laufen."

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