Hoffnung auf Olympia 2018 in München
Fahnenschwenker gesucht!
"Diese beiden Aufgaben ergänzen sich in idealer Weise", erklärte der 49-Jährige in einem Interview mit der dpa. Um eine gute Ausgangsbasis für die Bewerbung zu haben, hofft er natürlich auf eines: Jede Menge deutsche Medaillen. So wie in Turin 2006, als Deutschland den ersten Platz in der Nationenwertung mit 29 Mal Edelmetall belegte. "Natürlich ist das Auftreten der deutschen Mannschaft sowohl in sportlicher Hinsicht als auch als Vertreter unseres Landes ein ganz wichtiger Faktor", sagte Schwank. "Umso mehr es uns gelingt, auf sympathische Art darzustellen, dass Deutschland im positiven Sinne wintersportverrückt ist, desto überzeugender ist die Olympia-Bewerbung."
Riesch gehört zu den Kandidatinnen
Doch das ist das Fernziel. In naher Zukunft liegt hingegen die Auswahl des Fahnenträgers. "Es soll ein erfolgreicher Athlet sein, der sympathisch ist und für Deutschland wirbt", nannte DOSB-Leistungssportdirektor Ulf Tippelt vor der Bekanntgabe am Mittwoch die Anforderungen für das Ehrenamt.
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Heiße Kandidaten: Die Skiläuferin Maria Riesch, der dreimalige Biathlon-Olympiasieger von 2006, Michael Greis, Bob-Fahrer André Lange, der wie in Turin den Doppelsieg im Zweier und Vierer anstrebt, sowie Claudia Nystad (Langlauf) und Björn Kircheisen (Nordische Kombination). Wer auch immer die Fahne durch das weite Rund trägt - mit gutem Wetter braucht er nicht zu rechnen. Es soll kalt und regnerisch werden am Tag der Eröffnungsfeier. Macht aber nichts, denn erstmals in der Geschichte der Winterspiele wird die Eröffnungsfeier unter einem Hallendach stattfinden: Das BC Place Stadium wird mit 60.000 Zuschauern ausverkauft sein.
Prämien für Medaillengewinner festgelegt
Olympia 2010 in Vancouver
Unterdessen wurde bekannt, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) auch künftig von seinen Milliarden-Einnahmen aus Fernseh- und Werbeverträgen kein Geld an Medaillengewinner ausschütten wird. "Das sehe ich nicht so, dass wir hier Prämien an Olympiasieger ausgeben. Was wir vonseiten des IOC unternehmen, ist die Förderung der NOKs, um den Athleten gute Rahmenbedingungen zu schaffen und für mehr Chancengerechtigkeit bei den Olympischen Spielen zu sorgen", so IOC-Vizepräsident Thomas Bach in einem ARD-Hörfunk-Interview. Nach einer dpa-Umfrage bezahlen von den deutschen Dachorganisationen nur der Ski- und der Bob- und Schlittenverband extra Preisgelder.
Ansonsten gilt für deutsche Medaillengewinner der Satz der Sporthilfe. 15.000 Euro für Gold, 10.000 für Silber und 7500 für Bronze. Das Prämiensystem reicht bis zu Platz acht (1500). 2006 in Turin schüttete das Sozialwerk des deutschen Sports insgesamt 682.000 Euro aus.






