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07.02.2010, 18:28

Berrers Finale in Zagreb - Grönefeld glich aus

Doppel entscheidet für Tschechien

Die deutschen Tennis-Damen haben das Halbfinale im Fed Cup verpasst und müssen nach der knappen 2:3-Niederlage in Tschechien in die Abstiegsrunde. Anna-Lena Grönefeld und Tatjana Malek verloren beim Viertelfinale in Brünn am Sonntag das entscheidende Doppel 1:6, 3:6 gegen Lucie Hradecka und Kveta Peschke.

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Tennis, Fed Cup: Anna-Lena Grönefeld glich für die deutschen Damen gegen Tschechien aus.
Anna-Lena Grönefeld glich für die deutschen Damen gegen Tschechien aus, doch das Doppel entschied gegen das DTB-Team.
© picture-alliance Zoomansicht

Grönefeld hatte davor mit 4:6, 6:3, 6:2 gegen Petra Kvitova und ihrem zweiten Einzelsieg noch ausgeglichen. Gegen wen das DTB-Team am 24. und 25. April um den Verbleib in der Weltgruppe der acht besten Nationen antreten muss, ist noch offen.

Tschechiens Gegner im Halbfinale am 24. und 25. April ist Cup-Verteidiger Italien, der in der Ukraine gewann. Auch Rekordsieger USA steht in Frankreich schon als Sieger fest und trifft auf Serbien oder Russland.

Grönefeld erwischte mit 2:0 gegen Kvitova zwar einen guten Start, nutzte danach aber Chancen zum Ausbau der Führung gegen die Linkshänderin nicht und geriet 2:4 in Rückstand. Die 24-Jährige streute gegen die allerdings auch stärkere Gegnerin mehr Fehler ein als am Samstag beim klaren 6:2, 6:2 über Safarova. Auch im zweiten Durchgang startete Grönefeld besser, zog auf 3:0 davon und ließ sich von einem Rebreak zum 3:2 nicht vom Weg zum Satzausgleich abbringen. Während die nominelle Nummer zwei der DTB-Auswahl immer stärker wurde und mit dem Aufschlag sowie druckvollen Grundschlägen punktete, schien Kvitova allmählich die Luft auszugehen. Ein sofortiges Break zum 1:0 im dritten Durchgang sowie ein weiteres zum 4:1 verhalfen Grönefeld im zweiten Vergleich zum ersten Erfolg über Kvitova.

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Petkovic fand gegen Hradecka überhaupt nicht ins Spiel. Die 22-Jährige hatte angekündigt, sich nicht mehr so unter Druck zu setzen, doch der deutschen Nummer eins gelang zunächst nichts. Die 49. der Weltrangliste verließ nach dem ersten Durchgang kurz den Hartplatz im Messezentrum von Brünn, spritzte sich kaltes Wasser ins Gesicht und schien plötzlich erwacht. Als sie einen leichten Schmetterball zum möglichen 3:0 total verzog und danach per Doppelfehler noch das Rebreak zum 2:1 kassierte, musste Petkovic den nächsten Schock wegstecken. Das gelang ihr zwar, doch im Tiebreak war die dritte Niederlage im dritten Duell gegen Hradecka besiegelt (1:6, 6:7)

Andrea Petkovic vergoss danach bittere Tränen. "Ich war wieder nervös. Aber ich werde aus dieser Erfahrung lernen und es beim nächsten Mal besser machen", sagte Petkovic weinend. "Die Fed-Cup-Situation hat mich überwältigt. Alles in allem habe ich vielleicht 40 Prozent meiner Leistung gebracht. Man übernimmt Verantwortung für ein ganzes Land oder zumindest das Team. Darauf kann man sich nicht vorbereiten. Das war einfach zu viel für mich."

07.02.2010, 18:28
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