Bundesliga (D)

Handball: "Am Tod vorbeigeschrammt" - Ex-Bundesliga-Profi spricht über dramatischen Sturz

Beim Wandern mehrere Meter in die Tiefe gefallen

"Am Tod vorbeigeschrammt": Ex-Bundesliga-Profi spricht über dramatischen Sturz

David Szlezak

David Szlezak Sascha Klahn

David Szlezak dürfte einigen Handball-Fans noch durch seine Zeit in der Bundesliga bekannt sein. Von 1999 bis 2008 hatte der Österreicher für verschiedene Clubs in Deutschland gespielt. Mittlerweile arbeitet der 50-Jährige seit vielen Jahren als Marketingdirektor bei der Europäischen Handballföderation (EHF).

So weit, so gut. Denn nun hat Szlezak von einem dramatischen Ereignis erzählt, von dem bislang wohl nur sein engstes Umfeld wusste.

"Es ist jetzt zweieinhalb Jahre her, dass ich beim Wandern einen Unfall hatte. Ich habe auf einer kleinen Kletterpassage das Gleichgewicht verloren und bin ein paar Meter abgestürzt", sagte Szlezak im Podcast "20/12" von Henning Fritz und Christian Zeitz. "Ich habe da sehr, sehr viel Glück gehabt, weil ich in einer relativ einsamen Gegend direkt gefunden worden bin."

"Knapp an einer Querschnittslähmung vorbei"

Das ganze Ausmaß seines Sturzes wird aber erst mit den folgenden Sätzen klar. "Ich habe mir den zweiten und sechsten Halswirbel gebrochen, außerdem einen dreifachen Schädelbruch zugezogen", berichtet der Österreicher. "Ich habe riesiges Glück gehabt und bin sehr, sehr knapp an einer Querschnittslähmung vorbeigeschrammt." Durch Gespräche mit Ärzten sei ihm schnell klar geworden, dass er sogar knapp "am Tod vorbeigeschrammt" sei.

Die Folgen des schweren Sturzes habe er danach mit externer Hilfe aufgearbeitet, sagt Szlezak. Auch seine Familie habe sehr darunter gelitten. Mittlerweile gehe es ihm und seinen Angehörigen aber gut. "Ich habe das angenommen und bin sehr demütig und glücklich, dass ich weiterhin ganz normal leben kann", sagt er. "Ich habe tatsächlich alles verarbeitet." Er sei nicht eingeschränkt in seinen Bewegungen.

ban