15:56 - 27. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Leweling
Stuttgart

15:57 - 28. Spielminute

Tor 1:0
Ducksch
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Agu
Bremen

16:04 - 35. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Millot
Stuttgart

16:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
P. Stenzel
für Stergiou
Stuttgart

16:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Führich
für Millot
Stuttgart

16:38 - 49. Spielminute

Tor 2:0
Ducksch
Linksschuss
Vorbereitung Schmid
Bremen

16:40 - 51. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Bittencourt
Bremen

16:42 - 53. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Stiller
Stuttgart

16:54 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Silas
für Leweling
Stuttgart

16:54 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Dahoud
für Karazor
Stuttgart

16:57 - 68. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Zetterer
Bremen

17:01 - 71. Spielminute

Tor 2:1
Undav
Rechtsschuss
Stuttgart

17:02 - 74. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Agu
Bremen

17:12 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
C. Groß
für Bittencourt
Bremen

17:12 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Kownacki
für Woltemade
Bremen

17:19 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Deman
für Ducksch
Bremen

17:29 - 90. + 10 Spielminute

Spielerwechsel
Malatini
für Schmid
Bremen

17:27 - 90. + 8 Spielminute

Spielerwechsel
Jeong
für Stiller
Stuttgart

SVW

VFB

Bundesliga

Doppelpacker Ducksch führt Bremen zum Sieg

Werders Negativserie endet - VfB verliert mal wieder

Doppelpacker Ducksch führt Bremen zum Sieg

Umjubelt: Marvin Ducksch (#7) wird von seinem Mitspielern zum 1:0 beglückwünscht.

Umjubelt: Marvin Ducksch (#7) wird von seinem Mitspielern zum 1:0 beglückwünscht. IMAGO/RHR-Foto

Bremens Coach Ole Werner konnte im Vergleich zum 0:5 in Leverkusen wieder auf die zuletzt gesperrten Friedl und Jung zurückgreifen. Beide liefen dann auch in der Abwehr auf, sodass Groß und Malatini auf der Bank landeten. Das waren die einzigen zwei Wechsel bei den Hanseaten.

Zwei Änderungen vollzog auch VfB-Trainer Trainer Sebastian Hoeneß: Nübel, der beim 3:0 gegen Frankfurt wegen muskulärer Probleme gefehlt hatte, kehrte zwischen die Pfosten zurück und war damit ebenso neu in der Startelf wie Millot. Bredlow (Tor) und Führich, der erstmals in dieser Saison zu Spielbeginn auf der Bank saß, rotierten raus.

Spieler des Spiels

Marvin Ducksch Sturm

2
mehr Infos
Spielnote

Abwechslungsreiches Spiel mit vielen Torszenen, spannend und nach Stuttgarts Anschlusstreffer offen bis zum Abpfiff.

2
mehr Infos
Tore und Karten

1:0 Ducksch (28')

2:0 Ducksch (49')

mehr Infos
Werder Bremen   VfB Stuttgart  
Spieldaten
9
Torschüsse
15
31%
Ballbesitz
69%
mehr Infos
Werder Bremen
Bremen

Zetterer2 - Veljkovic4,5, Friedl2,5, A. Jung4 - Weiser3, Bittencourt3,5 , Lynen3, Agu3,5 , Schmid2,5 , Woltemade3 - Ducksch2

mehr Infos
VfB Stuttgart
Stuttgart

Nübel3 - Stergiou4 , Anton3,5, H. Ito3 - Leweling5 , Karazor4 , Stiller3 , Mittelstädt3,5, Millot4,5 , Undav3 - Guirassy3

mehr Infos
Schiedsrichter-Team

Robert Schröder Hannover

3,5
mehr Infos
Spielinfo
Stadion Wohninvest Weserstadion
Zuschauer 42.100 (ausverkauft)
mehr Infos

Werner hatte sich für das Spiel etwas überlegt, setzte auf ein 3-4-3 mit Schmid und Woltemade auf den offensiven Halbpositionen und hatte damit offenbar die richtige Idee. Werder überzeugte, war gerade läuferisch sehr stark, präsent in den Zweikämpfen und stellte den VfB durchaus vor eine anspruchsvolle Aufgabe.

Die Schwaben kamen zwar in diesem temporeichen Duell dennoch zu klaren Feldvorteilen, hatten phasenweise auch über 70 Prozent Ballbesitz und kamen auch zu einem Chancenplus. Undav (5.), Guirassy (17., 23., 33.) konnten SVW-Schlussmann Zetterer jedoch nicht bezwingen.

Besser machten es die auf Konter lauernden Hanseaten, denen allerdings ein Strafstoß half. Nach starkem Diagonalpass von Weiser wurde der gut kreuzende Agu von Leweling zu Fall gebracht, den fälligen Elfmeter verwandelte Ducksch sicher im rechten unteren Eck und beendete damit seine neun Ligaspiele und 721 Minuten währende Torflaute (26.).

Bundesliga - 30. Spieltag

Undav im Alu-Pech

Der VfB zeigte sich von dem Rückstand unbeeindruckt und drängte in der Folge auf den Ausgleich, rannte sich aber immer wieder an der aufmerksamen und ungemein fleißigen Bremer Deckung fest. Großes Pech hatte Undav kurz vor Halbzeit, als er nach feinem Spielzug an die Latte köpfte (44.).

Podcast
Podcast
Ist Spanien nun Top-Favorit, Timo Baumgartl?
15:17 Minuten
alle Folgen

Hoeneß reagierte und brachte Stenzel und Führich anstelle von Stergiou und Millot für den zweiten Durchgang. Dieser startete dann lebhaft - mit Chancen hüben wie drüben: Woltemade zielte zu ungenau (48.), auf der anderen Seite scheiterte Leweling an Zetterer (49.). Im Gegenzug stach Werder ein zweites Mal zu: Schmids wohl temperierte Flanke von rechts veredelte Ducksch in der Mitte gekonnt zum 2:0.

An dem Tor hatten die Schwaben anschließend zu knabbern, noch mehr aber an der noch massiveren und dichteren Bremer Abwehrreihe. Werder erwartete die Gäste in der Folge nämlich in einem massiven 5-4-1 und haute in den Zweikämpfen alles rein, was es hatte.

VfB bläst zur Aufholjagd

Anschlusstreffer: Deniz Undav (#26) stochert den Ball zum 2:1 ins Tor.

Anschlusstreffer: Deniz Undav (#26) stochert den Ball zum 2:1 ins Tor. IMAGO/Jan Huebner

Hoeneß brachte in der Folge auch noch Silas und Dahoud für Karazor und Leweling (65.). Glück hatte Werder in der 68. Minute, in der eine missglückte Rettungsaktion von Zetterer, der beim Versuch, den Ball zu fausten Stiller getroffen hatte, ungeahndet blieb (68.).

Der VfB zog sein Spiel fortan viel breiter aus, kam mehr und mehr über die Flügel und stresste die Bremer zusehends. In der 72. Minute glückte Undav dann auch der Anschlusstreffer zum 1:2 - es war ein reingestochertes Ding; vorausgegangen war aber eine starke Einzelaktion von Führich auf der linken Außenbahn.

In der Schlussphase spielte fast nur noch der VfB, der die Brechstange auspackte und aller Gewalt auf den Ausgleich drängte, während die Bremer sichtbar Kraftprobleme bekamen. Silas (76.) und Stenzel (78.) näherten sich an, während in der 85. Minuten allen Beteiligten der Atem stockte, als es nach einem vermeintlichen Foul von Jung an Guirassy im Strafraum zum VAR-Check kam. Schiedsrichter Robert Schröder hatte dabei auf Abseits entschieden - und wurde schlussendlich von der kalibrierten Linie bestätigt.

Am Ende rettete sich Bremen mit Ach, Krach und viel Leidenschaft auch über die fast zehnminütige Nachspielzeit und beendete damit eine  Sieglosserie von sieben Spielen in Folge. Viel wichtiger war aber der Dreier, denn der sorgte dafür, dass die Hanseaten sich ihrer Abstiegssorgen entledigt haben dürften und am kommenden Samstag (15.30 Uhr) entspannter nach Augsburg reisen können. Stuttgart wiederum ist nach der der ersten Niederlage nach zuvor elf ungeschlagenen Spielen in Serie am Abend im Topspiel bei Bayer 04 Leverkusen dran (18.30 Uhr).

Bilder zur Partie Werder Bremen gegen VfB Stuttgart