14:32 - 33. Spielminute

Tor 1:0
Gündogan
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Raum
Deutschland

14:48 - 45. + 4 Spielminute

Tor annulliert
Havertz
Deutschland

15:06 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Japan)
Tomiyasu
für Kubo
Japan

15:18 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Japan)
Asano
für Maeda
Japan

15:17 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Japan)
Mitoma
für Nagatomo
Japan

15:28 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Deutschland)
Hofmann
für T. Müller
Deutschland

15:28 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Deutschland)
Goretzka
für Gündogan
Deutschland

15:31 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Japan)
Doan
für Ao Tanaka
Japan

15:36 - 75. Spielminute

Tor 1:1
Doan
Linksschuss
Vorbereitung Minamino
Japan

15:35 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Japan)
Minamino
für H. Sakai
Japan

15:40 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Deutschland)
M. Götze
für Musiala
Deutschland

15:40 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Deutschland)
Füllkrug
für Havertz
Deutschland

15:44 - 83. Spielminute

Tor 1:2
Asano
Rechtsschuss
Vorbereitung Itakura
Japan

15:50 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Deutschland)
Moukoko
für Gnabry
Deutschland

GER

JPN

Weltmeisterschaft

Deutschland verliert gegen Japan und verpatzt WM-Auftakt

Japan macht aus einem 0:1 ein 2:1

Trotz Führung: DFB-Elf verpatzt WM-Auftakt erneut

Freude auf der einen, ratlose Gesichter auf der anderen Seite: Japan besiegte Deutschland.

Freude auf der einen, ratlose Gesichter auf der anderen Seite: Japan besiegte Deutschland. Getty Images

Im letzten Testspiel vor der Weltmeisterschaft hatte sich die deutsche Mannschaft zu einem 1:0-Sieg gegen den Oman gemüht. Vor dem ersten WM-Spiel gegen Japan gab es in Sachen Aufstellung noch die eine oder andere offene Stelle. DFB-Coach Hansi Flick vertraute unter anderem Schlotterbeck, der den Vorzug vor Kehrer bekam, Süle verteidigte auf der rechten Seite. Neben Kimmich startete Gündogan statt Goretzka, zudem entschied sich der Bundestrainer für Müller und Havertz.

Japans Coach Hajime Moriyasu dürfte mächtig aufgeatmet haben, dass mit Stuttgarts Endo einer der wichtigsten Spieler nach seiner Gehirnerschütterung zur Verfügung stand, er spielte auf der Sechs neben Düsseldorfs Tanaka. Die Innenverteidigung bildeten mit Itakura (Gladbach) und Yoshida (Schalke) zwei in Deutschland bestens bekannte Spieler. In der Offensive sollte Frankfurts Kamada dirigieren und das Spiel an sich reißen. 

Spieler des Spiels

Takuma Asano Mittelfeld

1,5
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Spielnote

Umkämpfte, hochdramatische Partie, die Deutschland lange dominierte, aber nicht entschied.

2
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Tore und Karten

1:0 Gündogan (33')

1:1 Doan (75')

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Deutschland
Deutschland

Neuer4 - Süle5, Rüdiger4, N. Schlotterbeck5, Raum3,5 - Kimmich3,5, Gündogan2 , Gnabry5 , T. Müller4 , Musiala3 - Havertz5

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Japan
Japan

Gonda2 - H. Sakai4 , Itakura3, Yoshida3,5, Nagatomo4 - W. Endo2,5, Ao Tanaka3,5 , J. Ito3, Kamada2,5, Kubo4,5 - Maeda4

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Schiedsrichter-Team

Ivan Barton El Salvador

2
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Spielinfo
Stadion Khalifa International Stadium
Zuschauer 42.608
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Das erste Zeichen setzte die deutsche Mannschaft direkt vor dem Spiel, als sich Neuer & Co. nach den Hymnen im Khalifa International Stadium beim Mannschaftsfoto demonstrativ den Mund zuhielten. "Ihr könnt uns nicht den Mund verbieten", sollte diese Geste in Richtung der FIFA bedeuten

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Maedas Tor zählt nicht - Gündogan eiskalt vom Punkt

Anschließend ging es auf dem Rasen zur Sache - und auf den ersten Schreckmoment des Turniers aus deutscher Sicht musste man nicht lange warten: Nach Gündogans Ballverlust ging es bei den Japanern schnell, Maeda traf am Ende zum vermeintlichen 1:0, doch er stand klar im Abseits (8.). Ansonsten diktierte die DFB-Elf das Geschehen, hatte im ersten Durchgang satte 81 Prozent Ballbesitz. Die ersten Chancen folgten auf dem Fuß: Rüdiger köpfte knapp rechts vorbei (16.), Kimmichs wuchtigen Schuss parierte Japans Keeper Gonda (20.).

Den Lohn für den Aufwand holte sich die DFB-Elf in der 33. Minute ab: Gündogan verwandelte einen Elfmeter sicher, nachdem Raum von Gonda im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Eine insgesamt hochverdiente Führung. Defensiv agierte die DFB-Elf zwar nicht fehlerfrei, doch die Japaner konnten das in Durchgang eins nicht nutzen. Kurz vor der Pause hatte der Außenseiter Glück, als Havertz' Treffer nicht zählte, da der Torschütze im Abseits stand (45.+4). Somit ging es mit dem 1:0 in die Kabinen.

DFB-Elf lässt 2:0 liegen - und kassiert den Ausgleich

Auch nach der Pause diktierte der Weltmeister von 2014 das Geschehen. Gnabry verzog (47.), und Musiala verpasste es, eine tolle Einzelleitung zu krönen (51.). Die Japaner waren zwar etwas mutiger als im ersten Durchgang, taten sich offensiv allerdings schwer, klare Chancen zu erspielen - während Gündogans Abschluss am Außenpfosten landete (60.).

Chancen waren für die DFB-Elf genug da, doch der eingewechselte Hofmann scheiterte nach tollem Spielzug an Gonda (70.) und auch Gnabry kam in zwei Anläufen nicht am Schlussmann vorbei (71.). Die Flick-Elf musste sich also vorwerfen lassen, die Partie nicht frühzeitig klarer gestaltet zu haben. Und das sollte sich rächen. Neuer war bei Asanos Top-Chance zwar noch auf dem Posten - Sakai setzte den Nachschuss drüber - (73.), aber wenig später belohnten sich nun stärker werdenden Japaner: Eine Hereingabe von links wehrte Neuer nach vorne ab, dort stand der vier Minuten zuvor eingewechselte Freiburger Doan und traf zum Ausgleich (75.). Dem deutschen Kapitän konnte aber kein Vorwurf gemacht werden.

Asano trifft die Deutschen ins Mark

Flick reagierte und brachte mit Götze und Füllkrug für Musiala und Havertz zwei frische Offensivkräfte für die Schlussphase. Aber es half nichts, es kam sogar noch dicker für Deutschland: Schlotterbeck kam bei einem weiten Ball gegen Asano nicht in den Zweikampf, und der wie Doan eingewechselte Bochumer knallte den Ball hoch aus spitzem Winkel ins Tor (83.). Die Deutschen waren nun gefordert, rannten an - und bekamen acht Minuten Nachspielzeit. Eine gute Ausgleichschance für das 2:2 gab es noch, doch Goretzka setzte die Kugel knapp links vorbei (90.+5). Somit blieb es beim überraschenden 2:1 für Japan, dessen personelle Wechsel saßen. 

Weiter geht es für die DFB-Elf, die nun natürlich direkt gehörig unter Druck steht, am Sonntag mit dem zweiten Gruppenspiel gegen Spanien (20 Uhr). Japan ist bereits um 11 Uhr gegen Costa Rica gefordert.

Bilder zur Partie Deutschland - Japan