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Kapitän Hummels eröffnet: Wilder BVB siegt in Dresden

Zweites Testspiel des Vizemeisters

Kapitän Hummels eröffnet: Wilder BVB siegt in Dresden

Mats Hummels (#15) erzielte per Kopf das 1:0 für den BVB.

Mats Hummels (#15) erzielte per Kopf das 1:0 für den BVB. IMAGO/Dennis Hetzschold

Beim ersten Testspiel als neuer Cheftrainer des BVB hatte Edin Terzic einen mühevollen 3:1-Erfolg über den Lüner SV beobachtet. Im Rudolf-Harbig-Stadion setzte der 39-Jährige nun auf eine ähnliche Startelf, in der sich neben fixen Größen im Profikader (Hummels, Wolf, Dahoud) auch viele Spieler aus der zweiten Reihe wie Rothe, Prince Aning oder Michel tummelten. 

Dresdens Trainer Markus Anfang setzte zwei Wochen vor dem Drittligastart auf gleich sechs Neuzugänge in der Startelf, vor allem die Offensive um Borkowski, Arslan, Conteh und Kutschke wurde munter durchgewürfelt. Hinten links verteidigte Park, der erst am Vortag aus Bremen verpflichtet worden war.

Vor rund 24.000 Zuschauern wollten sich beide Offensivreihen in den ersten 20 Minuten zeigen, was zu Lasten der Konzentration im Abwehrverhalten ging. So entstand ein mitunter wildes Spiel, bei dem der BVB mehrfach Glück hatte, dass Kutchke nicht zum Abschluss kam (9.) und Keeper Meyer gegen Borkowski (15.) und erneut Kutschke (17.) parieren konnte. 

Prince Aning erneut auffällig - Effiziente Dortmunder

Auf der Gegenseite fiel erneut der quirlige Prince Aning mit seiner Spielfreude auf und kreierte mit einer Ecke die erste Chance, die Hummels per Kopf noch liegen ließ (6.). Wenig später war erneut ein ruhender Ball des jungen Niederländers der Ausgangspunkt, Eberwein verlängerte und Hummels drückte mit dem Hinterkopf den Ball über die Linie (13.).

Nach rund 20 Minuten beruhigte sich das Spielgeschehen etwas, die besseren Ansätze zeigte weiterhin der Gastgeber aus Dresden. Doch Effizienz konnte sich der Vizemeister in der ersten Halbzeit nicht vorwerfen lassen, denn Papadopoulos erzielte sogar noch das 2:0 für Dortmund. Erneut war Prince Anings Ecke der Ausgangspunkt, Papadopoulos drosch den Ball vom Fünfmetereck schließlich verdeckt in die Maschen (41.).

Beide Teams werden durchgemischt - Drljaca im Fokus

Der BVB wechselte zur Pause dreimal, Dynamo Dresden zweimal, den besseren Start in Hälfte zwei erlebten die Dortmunder. Sie diktierten fortan das Geschehen, ohne dabei allerdings allzu zielstrebig zu agieren. Die beste Gelegenheit hatte Joker Fink (57.), den Ex-BVB-Keeper Drljaca auf Seiten der SGD aber zu vereiteln wusste. 

Tore und Karten

0:1 Hummels (13')

0:2 Papadopoulos (41')

Dynamo Dresden
Dresden

S. Müller - R. Becker , Ehlers, Knipping , Park - Akoto , A. Arslan , C. J. Conteh , Kade , Borkowski - Kutschke

Borussia Dortmund
Dortmund

A. Meyer - Passlack , Papadopoulos , Hummels , Rothe - Dahoud , M. Wolf , Eberwein , Michel , Aning - Moukoko

Spielinfo
Stadion Rudolf-Harbig-Stadion
Zuschauer 23.816

Im Verlauf der zweiten Halbzeit wechselten beide Trainer weiter munter durch, worunter der Spielfluss litt. Viele nennenswerte Highlights bekamen die Zuschauer im Anschluss nicht mehr zu sehen - auch, weil sowohl Drljaca bei Dresden als auch Meyer beim BVB ihren Kasten äußerst souverän sauber  hielten.

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