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EHF räumt verpassten Videobeweis ein

Wechselfehler übersehen

EHF räumt verpassten Videobeweis ein

Im Spiel zwischen Dänemark und Portugal gab es einen Wechselfehler.

Im Spiel zwischen Dänemark und Portugal gab es einen Wechselfehler. Ingrid Anderson-Jensen

"Wir sagten, dass es sieben sind und versuchten zu betonen, dass sie (die Scheidsrichter, Anm. d. Red.) rausgehen und es sich ansehen müssen. Denn wenn sie es nicht gesehen haben, können sie genauso gut auf das Video zurückgreifen, wann immer es möglich ist", betonte der Magdeburger Magnus Saugstrup gegenüber dem Fernsehsender TV2Sport. "Aber sie hörten nicht wirklich darauf, und ich denke, das ist ein Fehler."

"Er war zehn Sekunden oder so da drin, bevor es passiert ist. Und wir haben vorher reklamiert. Ich würde also sagen, das ist wahrscheinlich der Grund, warum sie dort unten am Kampfgericht sitzen. Es sind solche Dinge, die sie im Auge behalten müssen", fand auch Mikkel Hansen klare Worte.

"Ich kann nicht verstehen, dass es jetzt, wo man das Video-Tool hat und es so einfach ist, die ganze Sache aufzuklären, passiert. Ich denke, es ist ärgerlich, wenn sie jetzt die Möglichkeit haben", erklärte Nationalcoach Nikolaj Jacobsen.

Die EHF stellt in einer Mitteilung klar, dass der Videobeweis hier hätte genommen werden müssen. "Zur Klarstellung und Transparenz erklärt der Europäische Handballverband, dass es sich um einen technischen Fehler der beim Spiel anwesenden EHF-Offiziellen handelte", so der Kontinentalverband. "Die zur Verfügung stehenden Videowiederholungsoptionen hätten zur Überprüfung herangezogen werden müssen, da sie die Situation hätten bereinigen können."

chs