Bundesliga

"Er hilft uns wahnsinnig": Malone bringt WAC zurück in die Erfolgsspur

Auch gegen Hartberg wichtiger Faktor

"Er hilft uns wahnsinnig": Malone bringt WAC zurück in die Erfolgsspur

Der WAC jubelte auch gegen Hartberg.

Der WAC jubelte auch gegen Hartberg. GEPA pictures

Der Wolfsberger AC scheint allmählich in Fahrt zu kommen: Nach dem 3:1-Auswärtserfolg bei Rapid Wien in der Vorwoche legte die Elf von Robin Dutt am Samstag mit einem 3:1-Heimsieg gegen den TSV Hartberg nach und verbesserte sich in der Tabelle somit vorerst auf Rang sechs. Im Spiel gegen die Oststeirer glänzte dabei Maurice Malone einmal mehr als entscheidender Faktor.

Bundesliga - 9. Spieltag

Im Gegensatz zur Auswärtspartie bei Rapid, in der Malone gleich zweimal getroffen hatte, war Malone gegen Hartberg kein Torerfolg vergönnt, mit zwei Vorlagen avancierte der von Augsburg ausgeliehene Offensivmann dennoch abermals zum Matchwinner. "Das war sehr wichtig für uns heute. Am Anfang haben wir uns ein bisschen schwergetan. Hinten raus haben wir verdient gewonnen und noch ein geiles Spiel in der zweiten Halbzeit gemacht. Jetzt haben wir sechs Punkte nach zwei Spielen hier - das ist geil", meinte der 22-Jährige nach dem Schlusspfiff im Gespräch mit "Sky".

Rielger und Dutt von Malone angetan

Nach drei Spielen im Dress des WAC hält Malone nun bereits bei vier Scorerpunkten, Präsident Dietmar Riegler zeigte sich angesichts der bisherigen Leistungen des Last-Minute-Neuzugangs angetan: "Wir sind absolut zufrieden, er hilft uns wahnsinnig. Genau so einen Spieler haben wir gesucht. Am letzten Tag hat es funktioniert mit dem Transfer, Augsburg wollte ihn nicht gehen lassen, die haben dann aber Gott sei Dank einen Spieler verpflichtet und somit war der Weg zu uns frei."

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Dutt äußerte sich nicht minder beeindruckt: "Er ist schnell, das ist wichtig im Fußball. Darüber hinaus ist er ein richtig guter Typ, der sich von der ersten Minute an voll integriert hat. Wir sind schon sehr zufrieden mit ihm." Am Gesamtauftritt seines Teams fand der 57-Jährige jedoch nur bedingt Gefallen: "Mit dem Anfang waren wir nicht zufrieden, weil das Tempo nicht gepasst hat und wir es so dem Gegner ermöglicht haben, in unseren Strafraum zu kommen und einen Elfmeter rauszuholen. Aber dann das ganze Ding wieder zu drehen, zu einem 3:1, macht mich dann schon zufrieden."

Schmidt fehlt der Glaube

Bei den Hartbergern regierte nach der Auswärtsniederlage hingegen der Frust. "Wir gehen zum dritten Mal mit 1:0 in Führung und bringen es nicht ins Ziel. Wir haben dann nicht die volle Überzeugung, dass wir so ein Spiel runterbiegen. Es fehlt irgendwie auch der Glaube daran, dass man das kann", kritisierte Chefcoach Klaus Schmidt. Mit nur sieben Punkten aus acht Spielen - das ursprünglich im August angesetzte Match gegen Rapid wurde aufgrund eines Europacup-Einsatzes der Wiener auf den 26. Oktober verschoben - liegen die Steirer derzeit nur auf Rang zehn.

Geht es nach Kapitän Rene Swete, der gegen den WAC sein Comeback im Tor der Hartberger feierte und einige tolle Paraden zeigte, soll der Fokus von nun an aber ohnehin ausschließlich auf der eigenen Leistung liegen. "Vielleicht", so der 32-Jährige, brauche die Mannschaft nun eine "Scheißdrauf-Mentalität": "Ich denke, dass es diesen Mut einfach braucht, um erfolgreich zu sei. Das ist die Einstellung, wo wir wieder hinkommen müssen. Es geht nur mit Mut und es ist etwas anderes, ob ich von diesem Mut rede oder ihn lebe."

nf