22:21 - 57. Spielminute

Tor 0:1
Aribo
Linksschuss
Rangers

22:22 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Hasebe
für Tuta
Frankfurt

22:26 - 62. Spielminute

Gelbe Karte (Rangers)
Aribo
Rangers

22:33 - 69. Spielminute

Tor 1:1
Borré
Rechtsschuss
Vorbereitung Kostic
Frankfurt

22:34 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Hauge
für Lindström
Frankfurt

22:37 - 73. Spielminute

Gelbe Karte (Rangers)
S. Wright
Rangers

22:39 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Rangers)
Sakala
für S. Wright
Rangers

22:39 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Rangers)
Davis
für Jack
Rangers

22:55 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Jakic
für Rode
Frankfurt

23:05 - 91. Spielminute

Spielerwechsel (Rangers)
Arfield
für Kamara
Rangers

23:14 - 100. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
C. Lenz
für Ndicka
Frankfurt

23:16 - 101. Spielminute

Spielerwechsel (Rangers)
Sands
für Aribo
Rangers

23:24 - 106. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Hrustic
für Sow
Frankfurt

23:36 - 117. Spielminute

Spielerwechsel (Rangers)
Roofe
für Barisic
Rangers

23:36 - 118. Spielminute

Spielerwechsel (Rangers)
Ramsey
für Sakala
Rangers

SGE

GLR

Europa League

Rafael Borré schießt Frankfurt zum Europa-League-Sieg

Frankfurt bezwingt die Glasgow Rangers im Finale von Sevilla

Borré schießt die Eintracht auf den Thron der Europa League

Frankfurt feiert: Die Eintracht hat die Europa League gewonnen.

Frankfurt feiert: Die Eintracht hat die Europa League gewonnen. getty images

Am Ende spitzte sich alles auf einen einzigen Schuss zu. Auf ein Duell zwischen Torwart und Elfmeterschütze, das Ausschlag über Wohl und Wehe gab.

120 Minuten lang hatten sich Eintracht Frankfurt und die Glasgow Rangers alles abverlangt. In einer großen Nacht von Sevilla hatten sie sich einen aufopferungsvollen Kampf geliefert, sie hatten sich keinen Laufweg gespart und waren keinem Duell aus dem Weg gegangen - dann fiel die Entscheidung im Elfmeterschießen.

Spielnote

Spannend und intensiv, aber technisch auf überschaubarem Niveau. Eine Partie mit viel Physis und leichten Vorteilen für die Eintracht.

3
Tore und Karten

0:1 Aribo (57')

1:1 Borré (69')

Eintracht Frankfurt
Frankfurt

Trapp1,5 - Toure3, Tuta4 , Ndicka3 - Rode3 , Sow4 , Knauff2,5, Kostic2,5, Lindström3 , Kamada4 - Borré2

Glasgow Rangers
Rangers

A. McGregor2,5 - Tavernier4, Goldson3,5, Bassey4, Barisic4 - Lundstram3,5, Jack3 , Kamara4 , S. Wright4,5 , Kent4 - Aribo3

Schiedsrichter-Team

Slavko Vincic Slowenien

2,5
Spielinfo
Stadion Ramon Sanchez Pizjuan
Zuschauer 38.842 (ausverkauft)

Trapp parierte den vierten Glasgower Strafstoß von Ramsey, wenig später lief Borré als letzter Frankfurter Schütze an den Punkt. Aus seinem Gesicht war nichts anderes als Entschlossenheit abzulesen. Der 26-Jährige lief an, zielte ins linke obere Eck und traf - der Schlusspunkt eines elektrisierenden und höchst dramatischen Endspiels, in dem die Eintracht das bessere Ende für sich hatte.

Rode muss behandelt werden - Druckvolle Eintracht

Frankfurt hatte zunächst ziemlich schwungvoll begonnen, erlebte aber schon in den ersten Minuten der Partie einen Schreckmoment: Lundstram traf Rode mit den Stollen an der Stirn, der SGE-Kapitän musste behandelt werden, konnte dann aber mit einem Turban weiterspielen.

Der überzeugenden Anfangsphase der Eintracht tat der Zwischenfall keinen Abbruch. Der Bundesligist dominierte das Geschehen, ließ die ersten guten Möglichkeiten aber liegen: Kamada war zu zögerlich, als er im Glasgower Strafraum in vielversprechender Position an den Ball kam (12.), wenig später scheiterte Knauff an Rangers-Torwart McGregor (20.), ehe Ndicka einen Lindström-Schuss mit dem Kopf Richtung Tor lenkte, sein Ziel aber knapp verfehlte (21.).

Rafael Santos Borré

Ekstase pur: Die Eintracht ist aus dem Häuschen - dank Rafael Santos Borré. Getty Images

Frankfurt war obenauf, ließ dann jedoch etwas nach. Aribo gab mit einem Schlenzer aus der zweiten Reihe den ersten Schuss für Glasgow ab (26.), dann wurde die Partie offener. Lundstram prüfte Trapp per Kopf (36.), Jack setzte seinen Abschluss etwas zu hoch an (45.+2). So ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

Frankfurt fordert vergeblich Elfmeter

Nach dem Seitenwechsel war es erneut die Eintracht, die zunächst die Richtung vorgab. Lindströms abgefälschter Schuss landete nur knapp neben dem Glasgower Tor (49.), dann forderte Frankfurt vergeblich Elfmeter: Goldson erwischte Borré mit einem Tritt am Bein, doch der slowenische Schiedsrichter Slavko Vincic ließ die Partie weiterlaufen (53.).

Kurz darauf leitete Knauff unfreiwillig eine Rangers-Chance ein, als ihm ein technischer Fehler unterlief, Kent schlug daraus allerdings kein Kapital (55.). Nicht einmal 120 Sekunden später lag der Ball aber doch hinter Trapp im Netz: Sow verlängerte einen weiten Schlag versehentlich mit dem Kopf, Tuta stolperte, Aribo war auf und davon und schob ein - das Führungstor für die Schotten (57.).

Borré hat eine Antwort auf Lager - 1:1

Der zwischenzeitliche Ausgleich: Rafael Santos Borré erzielt das 1:1

Der zwischenzeitliche Ausgleich: Rafael Santos Borré erzielt das 1:1 Getty Images

Das 0:1 war zwar ein großer Rückschlag für die Eintracht, beirren ließ sie sich aber nicht. Im Gegenteil: Die SGE bemühte sich postwendend um eine Antwort, doch Bassey blockte einen Schuss von Lindström mit dem Bauch (59.), dann hob Kamada den Ball aufs Tor-Dach - eine hundertprozentige Torchance (67.).

Frankfurt baute jetzt Druck auf - und belohnte sich: Kostic fand Borré mit einer Hereingabe, der Kolumbianer drückte die Kugel aus wenigen Metern über die Linie - 1:1, das Tor zur Verlängerung, weil keine der beiden Mannschaften in den letzten 20 Minuten zu einer weiteren klaren Möglichkeit kam (69.).

118. Minute: Trapp pariert brillant

In der Verlängerung konnten die Teams nicht mehr verbergen, wie viel Kraft die Partie gekostet hatte. Dennoch kamen sowohl die Frankfurter als auch die Rangers zu jeweils einer richtig guten Gelegenheit: Auf der einen Seite vergab Borré (95) - und auf der anderen scheiterte Kent, als er kurz vor Schluss aus sechs Metern zum Schuss kam. Trapp parierte exzellent und rettete seine Mannschaft damit ins Elfmeterschießen (118.).

Dort hielt Trapp gegen Ramsey - und nach Borrés Strafstoß stand unumstößlich fest: Eintracht Frankfurt ist Europa-League-Sieger.

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - Glasgow Rangers