European League

Handball European League: Füchse Berlin "mega happy" über Einzug ins Viertelfinale

Nach Doppelsieg in den Play-Offs der EHF European League

Füchse Berlin "mega happy" über Einzug ins Viertelfinale

Die Füchse Berlin um Mathias Gidsel setzen sich in der European League gegen die Kadetten Schaffhausen durch.

Die Füchse Berlin um Mathias Gidsel setzen sich in der European League gegen die Kadetten Schaffhausen durch. IMAGO/Contrast

"Wir müssen von Anfang an konzentriert agieren, außen und in der Abwehr ins Tempo spielen - das war auch der Schlüssel zum Erfolg in der zweiten Halbzeit des Hinspiels", hatte Jaron Siewert vor der Begegnung von seiner Mannschaft gefordert. Und trotz des kurzfristigen Ausfalls des erkrankten Fabian Wiede ließ sein Team keine Zweifel am Weiterkommen aufkommen.

So legten die Gastgeber mit viel Schwung los und führten nach neun Minuten bereits mit 5:1. "Den Grundstein für den Sieg heute haben wir in der ersten Halbzeit gelegt", betonte Siewert mit Blick auf die Anfangszeit und führte aus: "Besonders in den ersten 15-20 Minuten standen wir super in der Abwehr, haben viel Tempo gemacht und einen komfortablen Vorsprung herausgeholt."

Mit dem sicheren Vorsprung im Rücken ließen es die Füchse nach dem Seitenwechsel aber etwas lockerer angehen und agierten nicht mehr so konsequent. Besonders in der Abwehr fehlte nun oft der letzte Zugriff. Die Schweizer kamen zwar wieder auf drei Tore heran (30:27). Das Weiterkommen der Berliner geriet aber nie in Gefahr.

"Natürlich sind wir jetzt mega happy in die nächste Runde eingezogen zu sein",  erklärte Siewert. Im Viertelfinale treffen die Füchse auf das französische Spitzenteam HBC Nantes, gespielt wird am 23. und 30.April.

Kämpferische Leistung reicht Schaffhausen nicht

"Berlin hat eine tolle Kulisse, eine Superatmosphäre", war Gästetrainer Hrvoje Horvat von der Stimmung in der Halle begeistert. Mit Blick auf die Leistung seiner Mannschaft haderte der Kroate vor allem mit deren Abwehrleistung. "Wir haben es leider nicht geschafft, unsere Deckung aufzustellen", so Horvat. "Dadurch sind die Füchse zu leichten Toren gekommen, vor allem in der ersten Halbzeit haben sie alle Lücken ausgenutzt."

In der zweiten Hälfte hofften die Schaffhausener auf die Trendwende und warfen noch einmal alles in die Waagschale, doch gegen die Füchse war für die Kadetten am Ende nichts zu holen. "Wir wollten uns in der zweiten Hälfte ein wenig besser verkaufen, und das haben wir auch geschafft", bilanzierte Horvat und weiter: "Es ist schwer, gegen die Füchse mehr als so eine vernünftige Niederlage zu holen. Zufrieden bin ich mit meiner Mannschaft, die bis zum Ende gekämpft hat."

PM FUX, dpa, red