Formel 1

"Hatte diese Angst": Hamilton hielt Kniefall vor Team geheim

Einsatz für Diversität und gegen Rassismus

"Hatte diese Angst": Hamilton hielt Kniefall vor Team geheim

Lewis Hamilton (2.v.r.) kniet vor dem Grand Prix in Spielberg 2020.

Lewis Hamilton (2.v.r.) kniet vor dem Grand Prix in Spielberg 2020. Getty Images

"Ich erinnere mich, dass ich am ersten Tag, an dem ich mich hinknien wollte, nicht das Gefühl hatte, es meinem Team sagen zu können, weil ich das Gefühl hatte, dass sie nicht verstehen würden, wie wichtig es für mich ist", erzählte der Brite im Podcast "On Purpose".

"Black Lives Matter" - "End Racism"

Rekordweltmeister Hamilton, mit sieben Titeln gleichauf mit Michael Schumacher, versteckte zunächst auch sein "Black Lives Matter"-Shirt, mit dem er später auf der Startaufstellung erschien. Andere Fahrer trugen ebenfalls schwarze T-Shirts, darauf war die Aufschrift "End Racism".

Zeichen gegen Rassismus

Hinterher habe Hamiltons Team ihn darauf hingewiesen, dass es sich hätte besser auf die Aktion vorbereiten können, wenn er es eingeweiht hätte. "Aber ich hatte diese Angst, dass sie versuchen würden, mich vielleicht aufzuhalten. Aber das war nur eine Angst", erzählte Hamilton, der sich schon damals besonders stark für Diversität eingesetzt hatte. Mit dem Kniefall wollte er ein Zeichen gegen Rassismus setzen. Vorbild war Football-Star Colin Kaepernick, der mit dieser Geste zuvor auch gegen Polizeigewalt protestiert hatte.

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Vor dem Grand Prix von Österreich 2020, dem ersten nach Ausbruch der Corona-Pandemie, waren 14 der 20 Formel-1-Fahrer als Geste für mehr Vielfalt auf ein Knie gegangen.

Von Bahrain bis Abu Dhabi

Die neue Formel-1-Saison startet am 5. März mit dem Grand Prix von Bahrain. Insgesamt stehen 23 Rennen im Kalender, ein deutscher Grand Prix findet auch 2023 nicht statt. Das Finale steigt am 26. November in Abu Dhabi. 

mas, dpa

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