Bundesliga (D)

FSV Mainz 05: Henriksens Trümpfe vor dem Sechs-Punkte-Spiel

Mainz empfängt Schlusslicht Darmstadt

Henriksens Trümpfe vor dem Sechs-Punkte-Spiel: "Warum sind Sie so glücklich?"

Stimmungsmacher: Mainz-Trainer Bo Henriksen.

Stimmungsmacher: Mainz-Trainer Bo Henriksen. IMAGO/Martin Hoffmann

Bo Henriksen ist ein unterhaltsamer Trainer, das zeigte der Däne auch auf der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag wieder. Doch Unterhaltungswert schützt vor Floskeln nicht. Es steht mal wieder ein "Finale" an, "das wichtigste Spiel der Saison". So wie in den engen Tabellenregionen ungefähr jedes Spiel ausgerufen wird, nicht nur in Mainz.

Gerade beim FSV geht es am Samstagnachmittag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) aber richtig heiß her, wenn die auf Relegations-Rang 16 liegenden Mainzer (20 Punkte) Schlusslicht Darmstadt (14) empfangen - zu einem sogenannten Sechs-Punkte-Spiel. Allerdings nicht zum einzigen im Abstiegskampf der Bundesliga, findet parallel doch die Partie Köln (19 Punkte) gegen den Tabellen-15. Bochum (26) statt. Vorentscheidungen sind möglich in rund 48 Stunden. Oder das genaue Gegenteil.

Wie Frohnatur Henriksen im Angesicht dieser heiklen Lage trotzdem so ruhig bleiben kann, quasi diese Frage bekam er am Donnerstag tatsächlich gestellt: "Warum sind Sie so glücklich?", wollte ein Journalist wissen. Und Henriksen antwortete, dass man in einer solchen Situation eben lächeln müsse. "Weil es auf Einstellung und Glaube ankommt."

Nur ein Duo fehlt noch

Und wenn diese beiden Trümpfe nicht ausreichen gegen eine voraussichtlich tiefstehende Darmstädter Mannschaft, von der Henriksen am meisten das Umschaltspiel fürchtet, dann will sich der 49-Jährige auf einen dritten verlassen: "Wir haben ja noch unsere Standards", witzelte er - und behauptete vage, dass fünf der vergangenen sechs Mainzer Tore auf ruhende Bälle folgten. Tatsächlich waren es sogar sieben der vergangenen acht.

Einen Anteil an Henriksens Frohmut hat wahrscheinlich auch die Tatsache, dass er mit Ausnahme von Maxim Leitsch (Adduktorenprobleme) und Stefan Bell (Herzmuskelentzündung) - Dominik Kohr kehrt nach Gelb-Sperre zurück - aus dem Vollen schöpfen kann. Weshalb der Trainer auch gefragt wurde, wie er gegen Darmstadt denn seinen Angriff besetzen werde. Dann hatte sich das mit dem Unterhaltungswert aber auch schon wieder erledigt.

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