Champions League

Hierländer: "Da müssen wir uns schon bei der Nase nehmen"

Sturm muss im Rückspiel eine Niederlage wettmachen

Hierländer: "Da müssen wir uns schon bei der Nase nehmen"

Sturm-Kapitän Stefan Hierländer (l.) blickt optimistisch auf das Rückspiel.

Sturm-Kapitän Stefan Hierländer (l.) blickt optimistisch auf das Rückspiel. GEPA pictures

Nachdem der SK Sturm Graz noch vor vier Tagen beim 2:1-Sieg über Red Bull Salzburg sein bestes Gesicht gezeigt hatte, kehrt Österreichs Vizemeister am Donnerstag etwas enttäuscht aus dem polnischen Lodz heim. Dort trafen die Steirer im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League auf den ukrainischen Spitzenklub Dynamo Kiew und kassierten eine verdiente 0:1-Niederlage.

CL-Quali - 3. Runde

"Wir haben uns in den ersten Minuten schwergetan, dann hatten wir zwei gute Chancen, die wir leider nicht genutzt haben und im Gegenzug kriegen wir das 1:0", ließ Sturm-Kapitän Stefan Hierländer die Partie im "ORF"-Interview noch einmal Revue passieren. Beide Male war Rasmus Höjlund gefährlich vor das Tor von Georgiy Bushchan gekommen. Einmal war der 19-jährige Däne zu eigensinnig und hätte besser auf die mitgelaufenen Manprit Sarkaria oder Alexander Prass gespielt, wenig später verfehlte er nach Hierländer-Hereingabe aus kurzer Distanz das Tor.

Hierländer analysiert Sturm-Niederlage gegen Dynamo Kiew

Nach dem Gegentreffer durch Oleksandr Karavayev (28.) hatte Sturm dann aber sein Offensivpulver verschossen. "Wir bekamen keinen Druck mehr auf den Ball, sind in den Linien zu weit und ein bisschen passiv geworden", analysierte Hierländer den Leistungsabfall. "Wir hatten nicht mehr diese Griffigkeit, um in die Zweikämpfe zu kommen und dann wird es schwierig auf diesem Niveau. Da müssen wir uns schon bei der Nase nehmen und sagen: Das können wir besser machen!"

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Das Beste am Mittwochabend in Lodz war für die Grazer das knappe Ergebnis, das weiß auch Hierländer: "Es ist ein Tor, das aufzuholen ist und da gehen wir doch optimistisch ins Heimspiel." Kommenden Dienstag (20.30 Uhr) könnte vielleicht auch Offensivroutinier Jakob Jantscher wieder mit von der Partie sein. Der 33-Jährige verpasste den Saisonstart aufgrund einer Muskelverletzung, Hierländer will darin aber keine Entschuldigung für den dürftigen Auftritt in Polen sehen: "Wir hatten heute eine gute Mannschaft auf dem Platz, die es gegen Salzburg - eine annähernd gute Mannschaft wie Kiew - gut gemacht hat."

dm

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