3. Liga (D)

Risse und Meißner stehen im Viktoria-Kader gegen Wiesbaden

HSV-Leihgabe vor Pflichtspiel-Debüt für die Kölner

"In der Offensive anders unterwegs": Risse und Meißner im Viktoria-Kader

Hofft im Vergleich zum Mannheim-Spiel auf eine Leistungssteigerung: Viktoria-Trainer Olaf Janßen.

Hofft im Vergleich zum Mannheim-Spiel auf eine Leistungssteigerung: Viktoria-Trainer Olaf Janßen. IMAGO/HMB-Media

Nach dem Auftaktspiel in Mannheim fand Viktoria Kölns Trainer Olaf Janßen deutliche Worte: Beim 1:3 störte den 55-Jährigen neben dem Ergebnis auch das Spiel mit dem Ball. "Wir haben keine Lösung gefunden. Das passt eigentlich nicht zu uns", so der Viktoria-Coach.

Überzeugender Auftritt im Test in Koblenz

Daher kam für die Kölner die Pause aufgrund des Pokalwochenendes gelegen. Der Drittligist feilte derweil per Videostudium und einem Testspiel gegen Rot-Weiß Koblenz an seinem Offensivspiel. Beim 2:0 Erfolg sah die Spielweise aus der Sicht von Janßen von der "Einstellung und Überzeugung" schon anders aus - dies gebe ihm Hoffnung für das erste Saisonheimspiel am Samstag (14 Uhr, LIVE bei kicker) gegen Wehen Wiesbaden.

Die Qualität der Wiesbadener leidet nicht unter dem Abgang.

Olaf Janßen

Hoffnung schöpft der Coach auch aus der entspannteren Personalsituation. Unter anderem steht Kapitän Marcel Risse wieder im Aufgebot. Des Weiteren feiert Neuzugang Robin Meißner wohl sein Pflichtspieldebüt. Seine Wichtigkeit stellte die Leihgabe des HSV gleich im Test in Koblenz unter Beweis: Der 22-Jährige traf nach einer Viertelstunde zur Führung. "Wir sind in der Offensive anders unterwegs, als es in Mannheim der Fall war", erläutert Janßen, der in Meißner einen Spieler sieht, den "wir so nicht hatten".

Während ein Kölner Angreifer sein Debüt gibt, fehlt auf der Gegenseite im Sturmzentrum der Leistungsträger. Die Wiesbadener mussten den Abgang von Torjäger Gustaf Nilsson hinnehmen. Auf den Verkauf des "herausragenden Stürmers", wie Janßen ihn betitelt, reagierte der SVWW mit der Verpflichtung von John Iredale. Auch deshalb erwarten die Höhenberger keinen Leistungseinbruch: "Die Qualität der Wiesbadener leidet nicht so sehr unter dem Abgang", stellte der Trainer der Rheinländer, der einen "richtigen Fight" erwartet, fest.

aka

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