2. Bundesliga (D)

Kaufoption gezogen: Herold bleibt in Karlsruhe

Am Campus des FC Bayern ausgebildet

Kaufoption gezogen: Herold bleibt in Karlsruhe

David Herold spielt auch weiterhin für den Karlsruher SC.

David Herold spielt auch weiterhin für den Karlsruher SC. IMAGO/Eibner

Nach einer Leihe zum SCR Altach und 15 Spielen in der österreichischen Bundesliga verließ David Herold den FC Bayern München im vergangenen Sommer erneut. Das Münchner Eigengewächs (seit 2016 im Verein) schloss sich für eine Spielzeit dem Karlsruher SC an, der sich zudem eine Kaufoption sicherte. Nach 23 Partien (ein Tor) in der Liga und einem Einsatz im DFB-Pokal haben die Badener davon nun Gebrauch gemacht und den 21 Jahre alten Linksverteidiger fest verpflichtet. Eine Vertragslaufzeit gab der Klub nicht bekannt.

In der Hinrunde musste sich Herold zunächst mit der Rolle eines Ergänzungsspielers begnügen, hinter Platzhirsch Philipp Heise kam er häufig nur zu Kurzeinsätzen und fand sich zumeist auf der Ersatzbank wieder. Ab dem 22. Spieltag war der deutsche U-20-Nationalspieler (zwei Einsätze) dann aber nicht mehr aus der ersten Elf von Trainer Christian Eichner wegzudenken, ehe ihn im Saisonendspurt eine Sprunggelenksverletzung ausbremste. So stehen nach seiner ersten Saison im Dress des KSC 1081 Zweitliga-Minuten zu Buche.

Freis wertet Herolds Werdegang als Zeichen

"Das Ziehen der Kaufoption bei David Herold ist für uns ein logischer Schritt nach der positiven Entwicklung in seinem ersten Zweitligajahr", erklärte Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis, die Entscheidung, Herold fest zu verpflichten. "Er hat schnell sein Potenzial gezeigt und in der 2. Bundesliga entscheidende Akzente gesetzt. Der Werdegang von David zeigt, dass sich auch junge, talentierte Spieler mit Entwicklungspotential beim KSC zu Leistungsträgern entwickeln können.“

"Ich freue mich, dass ich nun offiziell ein Teil des KSC bin. Ich hatte eine tolle erste Saison hier, möchte schnell auf den Platz zurückkehren und kann es kaum erwarten, wieder im BBBank Wildpark vor unseren fantastischen Fans zu spielen“, erklärte Herold. Mit Benedikt Bauer (Abwehr, SpVgg Unterhaching), Noah Rupp (Mittelfeld, FC Luzern) und Aki Koch (Tor, 1. FSV Mainz 05 II) hat der KSC bereits drei externe Neuzugänge für die kommende Saison vorgestellt.

kmx

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