Bundesliga (D)

Magen-Darm-Infekt: Hertha bangt um Kanga

Nach Jovetic und Ngankam könnte ein weiterer Stürmer ausfallen

Magen-Darm-Infekt: Hertha bangt um Kanga

Könnte Hertha gegen die Bayern fehlen: Stürmer Wilfried Kanga.

Könnte Hertha gegen die Bayern fehlen: Stürmer Wilfried Kanga. IMAGO/Team 2

Hoffnung besteht noch, aber es wird ein Wettlauf gegen die Zeit. Seit Dienstag setzt Wilfried Kanga ein Magen-Darm-Infekt matt, die Trainingseinheiten am Dienstagnachmittag und am Mittwoch verpasste der Franko-Ivorer. "Wir müssen schauen, wie sich das bei ihm entwickelt", sagte Hertha-Coach Sandro Schwarz in der Spieltagspressekonferenz am Donnerstag. "Morgen haben wir das Abschlusstraining, um entscheiden zu können, wie es für Samstag aussieht."

Ein Ausfall Kangas würde die Situation im ohnehin dezimierten Berliner Angriff deutlich anspannen. Jessic Ngankam (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und der in der Vorwoche in Bremen (0:1) verletzt ausgeschiedene Stevan Jovetic (Zerrung im Hüftbeuger) fallen ohnehin aus.

Lukebakio im Zentrum und Rückkehr zum 4-3-3?

Wird auch Neuzugang Kanga, der im vergangenen Heimspiel gegen Schalke (2:1) sein erstes Tor für Hertha geschossen hatte, nicht rechtzeitig gesund, stünde Schwarz in Davie Selke nur noch ein nomineller Mittelstürmer zur Verfügung. Allerdings könnte auch der seit Wochen auf dem rechten Flügel auftrumpfende Bayern-Schreck Dodi Lukebakio ins Zentrum rücken.

Angesichts des Ausfalls von Jovetic erwägt der Coach eine Rückkehr vom zuletzt praktizierten 4-4-2 zum 4-3-3, in dem Hertha den Saisonstart bestritten hatte. Auch da steht - wie bei Kanga - die Entscheidung noch aus. "Das 4-3-3 ist definitiv eine Option", erklärte Schwarz, der in diesem System vermutlich den in Bremen nach 72 Minuten eingewechselten Ivan Sunjic wieder als Sechser in die Startelf einbauen würde. "Aber es gibt auch noch eine andere Grundordnung, die möglich ist."

Steffen Rohr

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