21:14 - 14. Spielminute

Tor 1:0
Giroud
Kopfball
Vorbereitung Tonali
Milan

21:44 - 43. Spielminute

Gelbe Karte (Salzburg)
Okafor
Salzburg

22:04 - 46. Spielminute

Tor 2:0
Krunic
Kopfball
Vorbereitung Giroud
Milan

22:04 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Salzburg)
Bernardo
für Solet
Salzburg

22:15 - 57. Spielminute

Tor 3:0
Giroud
Linksschuss
Milan

22:19 - 61. Spielminute

Gelbe Karte (Salzburg)
Gourna-Douath
Salzburg

22:20 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Salzburg)
Sesko
für Adamu
Salzburg

22:23 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Salzburg)
Kameri
für Gourna-Douath
Salzburg

22:27 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Milan)
Pobega
für Bennacer
Milan

22:27 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Milan)
Junior Messias
für Rafael Leao
Milan

22:35 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Salzburg)
Ulmer
für Wöber
Salzburg

22:35 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Salzburg)
S. Koita
für Okafor
Salzburg

22:36 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Milan)
Ballo-Touré
für Theo
Milan

22:36 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Milan)
de Ketelaere
für Krunic
Milan

22:44 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Milan)
Gabbia
für Kalulu
Milan

22:49 - 90. + 1 Spielminute

Tor 4:0
Junior Messias
Linksschuss
Vorbereitung Giroud
Milan

MIL

RBS

Champions League

Milan lässt Salzburg keine Chance und zieht ins Achtelfinale ein

Die Italiener siegen mit 4:0

Milan lässt Salzburg keine Chance und zieht ins Achtelfinale ein

Milan zeigte Salzburg klar die Grenzen auf.

Milan zeigte Salzburg klar die Grenzen auf. IMAGO/ZUMA Press

Es ist zwar nicht der erträumte Aufstieg ins Achtelfinale der Champions League geworden. Dennoch überwintert RB Salzburg nach einem 0:4 (0:1) am Mittwoch bei AC Milan international, ist im Frühjahr in der Zwischenrunde der Europa League vertreten. Altmeister Olivier Giroud (14., 57.), Rade Krunic (46.) und Junior Messias (91.) sorgten für einen letztlich verdienten Sieg der Hausherren, die erstmals seit 2014 wieder unter den Top 16 der Königsklasse stehen.

CL-Gruppenphase - 6. Spieltag

Salzburg, das mit einem Sieg den zweiten CL-Achtelfinalaufstieg in Folge fixiert hätte, im Falle einer Niederlage bei einem gleichzeitigen Sieg Dinamo Zagrebs bei Chelsea aus allen Bewerben ausgeschieden wäre, belohnte sich für mehrere gute Chancen in der ersten Hälfte nicht, wurde beinhart für defensive Unordnung bestraft und hatte nach Milans 2:0 quasi mit Wiederanpfiff keine Mittel mehr, um die Partie noch zu drehen. Als Gruppendritter hinter Chelsea (13) und Milan (10) belegen die "Bullen" mit 6 Punkten noch vor Zagreb (4) Platz drei in Gruppe E.

Milan startet stark

Angefeuert von rund 4.000 Fans - und damit einer in der Red-Bull-Ära historischen Zahl bei Auswärtspartien - versuchte Salzburg im mit mehr als 70.000 Zuschauern besetzten San Siro wie schon im Hinspiel mit seinem Pressing orientierten Pfeif-drauf-Ansatz Druck zu machen. Milan hatte das Heft prinzipiell in der Hand, lancierte schon zu Beginn mehrere Angriffe samt eines Schusses von Theo Hernandez an die Stange des langen Ecks (3.) und das 1:0 durch Giroud. Der Franzose profitierte dabei von schlechter Zuordnung, konnte infolge eines Eckballs aus wenigen Metern einnicken.

Fast jeder Angriff Milans strahlte Gefahr aus. Vor allem, wenn es über die linke Seite ging, wo Kapitän Hernandez und Rafael Leao ein kaum zu bändigendes Tandem bildeten. So wie in der 26. Minute, als das vermeintliche 2:0 durch Giroud wegen Abseits aberkannt wurde. Oder in der 40., als Rafael Leao im letzten Moment vom Ball getrennt wurde.

Zwei Neulinge an der Spitze: Die schlechtesten Champions-League-Vorrunden

Salzburg präsentierte sich aber alles andere als harmlos, verwandelte die sich bietenden Räume mehrmals in gute Chancen. Bei der ersten wurde Maurits Kjaergaard geblockt (11.). Direkt nach dem Tor war es Junior Adamu, der aus der Drehung erst direkt Goalie Ciprian Tatarusanu anschoss und dann mit einem Fersler scheiterte (17.). Später traf noch Kjaergaard mit einem Weitschuss daneben (38.), Luka Sucic (38.) und Adamu (45.) prüften jeweils Tartarusanu. Dazu kam eine umstrittene Rettungsaktion im Strafraum gegen Noah Okafor. Der VAR sah aber keine Veranlassung, Schiri Mateu Lahoz zum Bilderstudium aufzufordern (29.).

Der Pausenpfiff brachte auch die "Erlösung" für Innenverteidiger Oumar Solet. Der Franzose, der sich zuletzt mit Oberschenkelproblemen herumplagte und für Mittwoch fraglich schien, war im Vergleich zum jüngsten 1:2 gegen Chelsea die einzige Änderung in der Jaissle-Elf gewesen. Der Oberschenkel sollte nicht halten, zur Halbzeit musste er Bernardo Platz machen.

Salzburg bricht nach der Pause ein

Der Brasilianer war genau 46 Sekunden im Spiel, als es zum zweiten Mal im eigenen Tor "klingelte". Neuerlich wirkte die letzte Verteidigungslinie, diesmal nach einer Flanke, ungeordnet. Bernardo selbst kam gegen Giroud ebenso wenig zum Kopfball wie Dedic, der Routinier leitete geschickt weiter auf den verwaisten Krunic, der ebenfalls mit Köpfchen aus wenigen Metern traf.

Nach nicht einmal einer Stunde wurden dann Erinnerungen an den 8. März wach, als Salzburg im CL-Achtelfinalrückspiel bei den Bayern mit 1:7 untergegangen war. Giroud staubte nach einem geblockten Versuch Rafael Leaos ab, den Gästen drohte eine neuerliche Abfuhr. Der extrem spielfreudige Rafael Leao traf vorerst nur die Latte (66.), in der Nachspielzeit war "Joker" Junior Messias dann nach Assist von Giroud doch noch zur Stelle. Für Salzburg gab es noch einen Roller Dijon Kameris auf Tartarusanu (67.) sowie Schüsse von Kjaergaard (71.) und Sucic (78.), Letzterer sehr knapp daneben.

apa

Urs Fischer

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