Bundesliga (D)

Handball: Nach Flensburg-Abschied - Zukunft von Boris Zivkovic geklärt

Nach European-League-Triumph

Nach Flensburg-Abschied: Zukunft von Boris Zivkovic geklärt

Boris Zivkovic verlässt Flensburg in Richtung Kuwait.

Boris Zivkovic verlässt Flensburg in Richtung Kuwait. Ingrid Anderson-Jensen

Im Februar war Boris Zivkovic vom polnischen Erstligisten KS Azoty-Pulawy an die Flensburger Förde gewechselt, nachdem Kay Smits bis auf weiters aufgrund einer Herzmuskelentzündung ausgefallen war. Der Bundesligist stattete den österreichischen Nationalspieler mit einem Vertrag bis zum Saisonende aus.

Etwas mehr als zwei Wochen nach dem Gewinn der EHF European League ist die Zukunft des 32-Jährigen nun geklärt. Zivkovic wechselt von der Bundesliga nach Kuwait. Dort hat der Rückraumspieler laut dem österreischen Handballverband bei Al-Qurain einen Einjahrvertrag unterschrieben.

Mit European-League-Titel im Gepäck nach Kuwait

"Ich hatte im Vorfeld viel Konatk mit Janko, der mir nur Gutes berichtet hat", erzählt Boris Zivkovic über den Wechsel nach Kuwait. Janko Bozovic läuft seit der Saison 2022/2023 für Al-Sulaibikhat SC auf und geht nun in seine dritte Saison in Kuwait.

Al-Qurain erzielte vor allem vor rund zehn Jahren große Erfolge, als man die Liga zweimal als Zweiter abschloss und man 2014 den Arab Handball Championship of Winners' Cup gewann.

"In Kuwait sind pro Verein lediglich zwei Legionäre gestattet. Mein Ziel ist es, mit dem Verein etwas zu bewegen", so Zivkovic der nicht nur die Erfahrung sondern vor allem auch den Titel aus der EHF European League mitnimmt: "Dieser Titelgewinn war eine unglaubliche Erfahrung. Wie generell die Reise mit Flensburg."

Im Herbst startet für Boris Zivkovic mit dem Nationalteam die Qualifikation zur Handball-EM 2026. Dort trifft das Team Deutschland, die Schweiz und die Türkei. Bei der Handball-WM 2025 im Januar ist Österreich in einer Vorrundengruppe mit Europameister Frankreich, Katar und Kuwait gesetzt.

lmk