2. Bundesliga (D)

Neuzugang aus Dänemark: Braunschweig verpflichtet Köhler

Ex-Osnabrücker unterschreibt bis 2027

Neuzugang aus Dänemark: Braunschweig verpflichtet Köhler

Er trägt ab Sommer das BTSV-Trikot: Sven Köhler.

Er trägt ab Sommer das BTSV-Trikot: Sven Köhler. imago images

Die Liste an Neuzugängen bei Eintracht Braunschweig wird länger und länger. Nach den Verpflichtungen von Leon Herdes (Tor, Borussia Dortmund U 17), Leon Bell Bell (Abwehr, 1. FC Magdeburg), Kevin Ehlers (Abwehr, Dynamo Dresden), Sidney Raebiger (Mittelfeld, Eintracht Frankfurt II), Max Marie (Mittelfeld, FC St. Pauli II) und Levente Szabo (Sturm, zuletzt leihweise bei Diosgyöri VTK) verkündete der BTSV am Dienstag den Deal mit Sven Köhler.

Der in Warstein geborene Deutsche kommt vom dänischen Erstligisten Odense BK und unterschreibt in Braunschweig einen Dreijahresvertrag bis 30. Juni 2027. "Wir haben auch für diese sehr wichtige Position im Mittelfeldzentrum ein klares Anforderungsprofil definiert und mit Sven Köhler die ideale Lösung gefunden", begründet Sportdirektor Benjamin Kessel den Transfer: "Er ist ein absoluter Mentalitäts- und Führungsspieler, der als echter Sechser zusätzlich zu seinen defensiven Fähigkeiten auch fußballerische Lösungen mitbringt."

Podcast
Podcast
Ohne Terzic in die Zukunft: Folgt Nuri Sahin beim BVB?
16:26 Minuten
alle Folgen

Köhler wurde in den Jugendabteilungen von Borussia Dortmund, dem VfL Bochum und dem FC Schalke 04 ausgebildet, ehe es ihn 2017 zum SV Lippstadt zog. Zwei Jahre später ging es zum VfL Osnabrück. Nach insgesamt vier Jahren an der Bremer Brücke, darunter ein Jahr per Leihe beim SC Verl, schloss sich Köhler im vergangenen Sommer Odense BK an.

In der Vita Köhlers stehen nun neben 22 Zweitliga- und 83 Drittliga-Einsätzen (sieben Tore) auch 18 Spiele (drei Assists) in Dänemarks Oberhaus. Kessel ist froh, "dass wir ihn trotz großen Interesses anderer Vereine für uns gewinnen und ihn von unserem Weg überzeugen konnten".

Traditionsverein als wichtiges Kriterium

"Für mich war es wichtig, dass ich künftig für einen Traditionsverein auflaufe", gibt Köhler offen zu: "Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren sehr überzeugend und professionell. An dieser Stelle dafür nochmal mein Kompliment. Auch der Trainer war ein wichtiger Punkt, ich kenne Daniel Scherning schon aus Osnabrücker Zeiten."

Braunschweig ist für Köhler kein unbekannter Ort. "Die Eintracht habe ich als gegnerischer Spieler als eine Mannschaft mit sehr guter Mentalität in Erinnerung, gemeinsam mit den Fans entsteht schon eine besondere Stimmung. Das Gesamtpaket, auch mit der Ausrichtung für die kommende Saison, finde ich bei den Löwen einfach sehr gut. Aus diesen Gründen habe ich mich für Eintracht Braunschweig entschieden."

msc

Fünf Aufsteiger und alle drei Top-Torjäger: Die kicker-Elf der Saison in der 2. Liga