17:36 - 7. Spielminute

Tor 0:1
Russo

England

18:49 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (England)
Parris
für Mead
England

18:49 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (England)
England
für Russo
England

18:56 - 69. Spielminute

Tor 0:2
Parris

England

18:55 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Österreich)
Naschenweng
für Hickelsberger
Österreich

19:06 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (England)
Carter
für Williamson
England

19:06 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (England)
James
für Toone
England

19:06 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Österreich)
Wienerroither
für Billa
Österreich

19:11 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (England)
Daly
für Bronze
England

19:15 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Österreich)
Höbinger
für Feiersinger
Österreich

19:14 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Österreich)
Kolb
für Dunst
Österreich

AUT

ENG

WM-Qualifikation Frauen

Österreicherinnen müssen sich Europameister England geschlagen geben

ÖFB-Auswahl löst WM-Ticket noch nicht

Österreicherinnen müssen sich Europameister England geschlagen geben

Europameister England war in der WM-Quali in Österreich zu Gast.

Europameister England war in der WM-Quali in Österreich zu Gast. GEPA pictures

Österreichs Frauen-Nationalteam ist für Europameister England wieder nicht zum Stolperstein geworden. Nach dem 0:1 im EM-Auftaktspiel am 6. Juli gab es am Samstag in Wr. Neustadt im vorletzten Gruppe-D-Spiel der WM-Qualifikation zurecht eine 0:2-Niederlage. Im "Hinspiel" in Sunderland Ende 2021 hatte es ein 0:1 gesetzt. Damit konnte die ÖFB-Auswahl ihre Aussichten für das WM-Play-off im Oktober nicht verbessern. Die "Lionesses" haben ihr WM-Ticket endgültig fix.

WM-Qualifikation - 9. Spieltag

Für die Entscheidung vor 2.600 Zuschauern im ausverkauften Stadion sorgten Alessia Russo (7.) und "Joker" Nikita Parris (70.). Damit holte Österreich auch im neunten Duell mit den Engländerinnen nichts Zählbares, auch auf einen Torerfolg muss weiter gewartet werden.

Die WM-Endrunde geht kommenden Sommer in Australien und Neuseeland über die Bühne. Die ÖFB-Auswahl, die ihren zweiten Gruppenplatz schon vor der Partie sicher hatte, muss sich dafür über mehrstufige Play-offs qualifizieren. Zuvor wartet am Dienstag (20.30 Uhr) allerdings noch das abschließende Duell in Wiener Neustadt mit Nordmazedonien, wo ein Sieg Pflicht ist, um vielleicht doch noch als einer der besten drei Gruppenzweiten die Quali abzuschließen. Diese Teams ersparen sich die erste Play-off-Runde.

Die Top-Sommertransfers der österreichischen Bundesliga

ÖFB-Teamchefin Irene Fuhrmann verzichtete auf personelle Überraschungen, schickte genau jene Startelf aufs Feld, die auch bei der 0:2-Niederlage im EM-Viertelfinale gegen Deutschland am 21. Juli begonnen hatte. In der ersten Partie nach dem Karriereende von Langzeitkapitänin Viktoria Schnaderbeck, die wie Lisa Makas in der Pause offiziell verabschiedet wurde, verzeichnete die ÖFB-Auswahl einen klassischen Fehlstart.

Der schnelle Gegentreffer der Gäste wurde glücklich eingeleitet. Nach einer Greenwood-Flanke köpfelte Lauren Hemp ihre Kollegin Beth Mead an und von der Arsenal-Legionärin landete der Ball ideal bei Russo, die aus sechs Metern direkt ins Eck abschloss (7.). Beinahe wäre der Manchester-United-Offensivspielerin ein Doppelpack geglückt, ihr Kopfball aus kurzer Distanz fiel aber zu schwach aus (9.).

Wenig Torgefahr

Der Favorit gab sich mit dem Vorsprung zufrieden, die Heimischen kamen wohl auch deshalb besser in die Partie, zeigten im Abschluss aber Mängel. Julia Hickelsberger-Füller verfehlte das Tor (12.), Sarah Zadrazil schoss den Ball aus etwas seitlicher Position im Strafraum in die Wolken (24.). Mehr Torgefahr konnte die Fuhrmann-Truppe nicht ausstrahlen, immerhin gab es vorerst in der Defensive keine Probleme.

Das änderte sich gleich nach Wiederbeginn, wobei Hickelsberger-Füller da die erste Chance ausließ (47.). Ella Toone zielte aus guter Position vorbei (50.), bei einem Stanway-Schuss musste ÖFB-Torfrau Manuela Zinsberger mit einer Fußabwehr glänzen (51.). Auf der anderen Seite zeigte auch Mary Earps ein gute Parade, fischte einen Feiersinger-Schuss aus dem Kreuzeck (60.). Das Spiel diktierten aber klar die Engländerinnen, die wenig später auch leistungsgerecht den Sack zumachten. Der Ball lief schnell und nach einem Stanway-Lochpass schloss die kurz zuvor eingewechselte Parris souverän ab (70.).

Die Österreicherinnen konnten in der Folge das ein oder andere Mal noch Torgefahr erzeugen, meist wurden die Schüsse aber geblockt. England gab sich somit beim ersten Auftritt nach dem eingefahrenen Heim-EM-Titel keine Blöße.

apa

Franz Wagner

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