Bundesliga

Ried im Taumeln: "Wir sind momentan in einer schwierigen Phase"

Innviertler blicken auf zähen Saisonstart

Ried im Taumeln: "Wir sind momentan in einer schwierigen Phase"

Triste Miene bei Ried-Coach Christian Heinle.

Triste Miene bei Ried-Coach Christian Heinle. GEPA Pictures

Es läuft nicht bei der SV Ried. In der aktuellen Bundesliga-Saison haben die Innviertler in den ersten neun Spielen nur einen Sieg errungen, kassierten gleich sechs Niederlagen und finden sich mit fünf Zählern punktgleich mit Schlusslicht Altach nur auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder. Dazu kommt noch, dass man mit erst vier erzielten Toren nicht nur die schwächste Offensive der gesamten Liga bietet, sondern sogar auch mehr Ausschlüsse (fünf) bisher hinnehmen musste. Es muss sich etwas ändern bei der Mannschaft von Cheftrainer Christian Heinle, der nun in der Länderspielpause Zeit hat, an den richtigen Schrauben zu drehen.

Bundesliga - 10. Spieltag

"Wir sind momentan in einer schwierigen Phase", gibt Coach Heinle mit Blick auf die aktuelle Negativform zu. Fünf der letzten sechs Spiele gingen verloren, in den vergangenen beiden Partien kassierte man insgesamt sechs Gegentreffer und erzielte selbst kein eigenes Tor. "Wir müssen jetzt alle gemeinsam wieder aus dieser Situation herauskommen", betont Schlussmann Samuel Sahin-Radlinger, dem mit seinem Team im kommenden Aufeinandertreffen gegen den SCR Altach ein Schlüsselspiel bevorsteht. "Gegen Altach wird es eine brutal wichtige Partie für uns. Wir sind jetzt gut in das Training gestartet und haben Zeit, dass wir uns zu 100 Prozent auf Altach vorbereiten."

Erst drei Siege im Jahr 2022

Speziell beim letzten Spiel gegen die Wiener Austria boten die Rieder einen blutleeren Auftritt, waren über weite Strecken gegen den Klubs aus dem Osten Österreichs chancenlos und sorgten für weiteren Ärger bei den eigenen Anhängern. Auch die Bilanz von Cheftrainer Heinle liest sich alles andere als schön, von 14 Ligaspielen konnte der Rieder Coach nur eines gewinnen, im Jahr 2022 feierte man in der Bundesliga gar erst drei volle Erfolge. Neuzugänge wie Christoph Monschein schlugen bisher noch gar nicht ein und auch wenn sich die Rieder ihre Torchancen durchaus erarbeiten, sind sie damit meist viel zu ungefährlich.

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Gegen Altach würde sich damit auch eine Chance bieten, um mit einem Erfolgserlebnis für etwas Ruhe im Innviertel zu sorgen, denn die Vorarlberger machen ebenso unter Cheftrainer Miroslav Klose keine leichte Zeit durch und enttäuschten zuletzt mit schwachen Auftritten. Die Statistik gegen die Altacher kann den Riedern Mut machen, von 32 Duellen in der Bundesliga gingen 16 an die Oberösterreicher, neunmal setzten sich die Vorarlberger durch. Daher ist die Ansage des Trainer auch eine deutliche: "Wir müssen Altach zuhause schlagen. Es liegt alles in unserer Hand. Wir haben in diesem Spiel jetzt eine Bringschuld."

ma

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