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Sperre und Geldstrafe für Cristiano Ronaldo

Nach Aus bei Manchester United

Sperre und Geldstrafe für Cristiano Ronaldo

Schreibt weiterhin Schlagzeilen: Cristiano Ronaldo.

Schreibt weiterhin Schlagzeilen: Cristiano Ronaldo. IMAGO/PA Images

Nach seinem medienwirksamen Interview, in dem er mehr oder weniger mit den Red Devils abrechnete, konnte die einst gefeierte Rückkehr eines Helden eigentlich nur noch einen Ausgang haben: Während die WM in Katar bereits lief, verkündete Manchester United die Trennung von Vereinslegende Cristiano Ronaldo. "Einvernehmlich", wie es hieß.

Sollte der nun vereinslose CR7 dennoch auf der Insel bleiben - der FC Chelsea um Besitzer Todd Boehly soll angeblich interessiert sein -, erwartet ihn eine Zwei-Spiele-Sperre. Am Mittwoch verkündete die FA das Strafmaß für eine Aktion des 37-Jährigen aus dem Liga-Spiel gegen Everton im zurückliegenden April, als er beim Verlassen des Spielfelds einem Everton-Fan das Handy aus der Hand geschlagen hatte.

Darüber hinaus verhängte der englische Fußballverband eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Pfund (ca. 58.000 Euro) für den Verstoß gegen "FA Regel E3", die sich auf das "Verhalten im besten Interesse des Spiels" bezieht - und verwarnte den fünfmaligen Weltfußballer zudem ob seines künftigen Verhaltens. Auch das neureiche Newcastle United soll sich in der höchsten englischen Spielklasse mit einer Verpflichtung des alternden Ausnahmekönners auseinandersetzen.

Dass seine Aktion aus dem April unangemessen gewesen war, hat Cristiano Ronaldo bereits eingeräumt. Mit seiner Nationalmannschaft steigt Portugals Kapitän bei der WM in Katar am Donnerstag mit dem Gruppenspiel gegen Ghana (17 Uhr, LIVE! bei kicker) ein. Weitere Gruppengegner sind Uruguay und Südkorea. Für CR7, der im Februar bereits 38 Jahre alt wird, dürfte es die letzte Chance auf den WM-Titel sein. Europameister ist er mit den Portugiesen 2016 geworden.

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