Bundesliga (D)

Trotz vierter Schalke-Niederlage in Folge: "Frank Kramer ist unser Trainer"

Drei Nackenschläge waren gegen Hoffenheim zu viel

Trotz vierter Schalke-Niederlage in Folge: "Frank Kramer ist unser Trainer"

Daumen hoch für die Reaktion der Schalker Mannschaft.

Daumen hoch für die Reaktion der Schalker Mannschaft. IMAGO/Kirchner-Media

Nach dem 0:3 gegen Hoffenheim war die Enttäuschung auf Schalke mal wieder groß.

Die Niederlage am Freitagabend war die vierte in Folge. Trotzdem gab es einen kleinen Lichtblick für S04-Sportvorstand Rouven Schröder. "Ich bin enttäuscht, aber für mich persönlich war es wichtig, eine Reaktion der Mannschaft gesehen zu haben", sagte Schröder nach der Partie bei DAZN. Eine Reaktion hatte Königsblau in der Tat gezeigt - und das, obwohl die Partie denkbar schlecht los gegangen war. Bereits in Minute elf sorgte der VAR berechtigerweise dafür, dass Robert Skov vom Elfmeterpunkt treffen durfte.

Danach fielen die Knappen aber nicht auseinander, sondern haben "nicht aufgesteckt und versucht, auch ihre eigenen Situationen zu kreieren" - trafen aber in Person von Florent Mollet nur den Pfosten. Statt mit einem 1:1 in die Pause ging es nach einem Konter der Gäste mit einem 0:2 in die Kabine. "Was mich tatsächlich ärgert, ist das 0:2, was nicht fallen darf in der Form", bemängelte Schröder das Schalker Abwehrverhalten in der Situation in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Denn die Knappen ließen sich nach einem eigenen Eckball viel zu einfach und mit drei Stationen (Abschlag Oliver Baumann, Verzögern von Georginio Rutter, Tor von Munas Dabbur) auskontern. 

"Kämpfer" Kramer

Der dritte Nackenschlag und damit verbunden der nächste VAR-Elfmeter bedeutete dann in Minute 59 den endgültigen Knock-out. "Wir sind in keiner einfachen Situation - und wenn du dann ein solches Spiel erlebst, sind es drei Nackenschläge zu viel."

Eine Situation aus der die Schalker von Trainer Frank Kramer geführt werden sollen? Zwar werde das Spiel "nochmal genau" angeschaut und analysiert werden, trotzdem, so Schröder weiter: "Gar nichts steht fest. Frank Kramer ist unser Trainer" - und daran sei auch nichts angedeutet. Schließlich sei Kramer "ein Kämpfer" und gebe alles für den Verein.

Und Kramer selbst? Der lobte das Schalker Publikum explizit: "Unsere Fans sind einfach unfassbar gut, das ist überragend. Allein wenn ich drüber spreche, kriege ich Gänsehaut." Er selbst gebe "jeden Tag alles, das werde ich weiter tun" und habe "schon Power". Aber das Entscheidende sei, "dass wir das auf die Mannschaft übertragen" - am besten schon am Dienstag (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker), wenn der Gegner im DFB-Pokal erneut TSG Hoffenheim heißt.

sts

Bilder zur Partie FC Schalke 04 - TSG Hoffenheim