Bayern

TSV Buchbach: Der Glaube an den Klassenerhalt ist gewachsen

Regionalliga Bayern, 28. Spieltag - Vorschau

TSV Buchbach: Der Glaube an den Klassenerhalt ist gewachsen

Tobias Sztaf und der TSV Buchbach) (rechts) bezwangen jüngst die SpVgg Bayreuth.

Tobias Sztaf und der TSV Buchbach) (rechts) bezwangen jüngst die SpVgg Bayreuth. IMAGO/Peter Kolb

Regionalliga Bayern

24 Punkte sind für den TSV Buchbach in der Regionalliga Bayern noch zu vergeben, die Wahrscheinlichkeit, dass die Rot-Weißen annährend die Maximalzahl erreichen, ist verschwindend gering, aber mit acht Punkten in sechs Spielen hat der zur Winterpause hoffnungslos abgeschlagene Liga-Dino den Anschluss geschafft und mit dem 2:0 am Karsamstag in Bayreuth erstmals nach dem dritten Spieltag die rote Laterne an den FC Memmingen abgegeben - schon rein psychologisch extrem wertvoll.

Am Freitag geht es um 19 Uhr gegen den direkten Konkurrenten SV Schalding-Heining um die nächsten Big Points, wobei angesichts von elf Zählern Rückstand auf die Niederbayern der direkte Vergleich wohl kaum mehr Relevanz besitzen dürfte. Vielmehr geht es darum, noch Aufsteiger Eintracht Bamberg auf dem unteren Relegationsplatz abzufangen, gegen den Buchbach seit der Winterpause fünf Punkte aufgeholt hat und jetzt bei einem Spiel Rückstand nur noch vier Zähler zurückliegt - schwer, aber machbar.

Erfahrung und Routine

"Es liegt noch ein langer Weg vor uns, aber wir haben schon in der Winterpause an uns geglaubt. Deswegen sind die Neuzugänge, allen voran die erfahrenen Kevin Hingerl und Albano Gashi zu uns gekommen, weil sie von der Mission überzeugt waren und mit uns am Ende über die Relegation das Wunder Klassenerhalt feiern wollen", blickt Buchbachs Trainer Aleksandro Petrovic zurück und voraus, um ergänzend zu erklären: "Erfahrung und Routine sind die Parameter, von denen man im Laufe der Karriere am meisten profitieren kann, weil man gewisse Situationen schon hunderte von Male erlebt hat. Das hilft uns, da will ich den jungen Spielern nichts wegnehmen, die immense Fortschritte gemacht haben. Wie auch die gesamte Mannschaft."

In der Rückrunden-Tabelle stehen die Buchbacher mit elf Punkten aus zehn Spielen sogar knapp über dem ominösen Strich, gleichauf mit Schalding, das bei insgesamt 29 Zählern natürlich vom direkten Klassenerhalt träumt. "Natürlich wäre es ein brutaler Rückschlag, wenn wir gegen Schalding keinen Dreier holen würden, aber selbst dann ist es noch nicht vorbei", beugt Petrovic dem Druck ein wenig vor, wohl hoffend, dass sein Team in den letzten Wochen gewachsen ist, Selbstvertrauen getankt hat: "Wir haben gezeigt, dass wir spielerisch mithalten, dass wir attraktiven Fußball spielen können, der am Ende belohnt wird, auch wenn wir nach meinem Empfinden zwei oder drei Punkte mehr verdient gehabt hätten."

Hingerl vor Rückkehr

Gegen Schalding kehrt bei einem der legendären Buchbacher Spanferkel-Spiele voraussichtlich der gesundheitlich noch angeschlagene Hingerl nach abgebüßter Gelb-Sperre in den Kader zurück, Maximilian Manghofer hat seine Grippe auskuriert und Manuel Mattera konnte nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder voll mittrainieren. Noch kein Thema ist Linksverteidiger Léon Schmit, der in der vergangenen Woche nach monatelanger Verletzung wieder ins Training eingestiegen ist und im Saisonfinish noch an der Buchbacher Mission Impossible mitarbeiten könnte. "Wir sind fast komplett, das ist im Abstiegskampf wichtig", sagt Petrovic, „und wir haben eine gute Quote für einen Abstiegskandidaten, das macht uns Mut."

Michael Buchholz

28. Spieltag