21:06 - 20. Spielminute

Tor 1:0
Varga
Vorbereitung Nego
Ungarn

21:18 - 33. Spielminute

Tor 1:1
Pavlovic
Vorbereitung A. Zivkovic
Serbien

21:20 - 34. Spielminute

Tor 2:1
Sallai
Vorbereitung Nego
Ungarn

21:51 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Kostic
für Terzic
Serbien

21:51 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Tadic
für Erakovic
Serbien

22:08 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Bolla
für Nego
Ungarn

22:08 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Kalmar
für Styles
Ungarn

22:12 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Djuricic
für Gacinovic
Serbien

22:20 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Botka
für Fiola
Ungarn

22:20 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Kata
für Sallai
Ungarn

22:20 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Radonjic
für A. Zivkovic
Serbien

22:22 - 76. Spielminute

Gelbe Karte (Serbien)
Milenkovic
Serbien

22:23 - 77. Spielminute

Gelbe Karte (Ungarn)
Varga
Ungarn

22:29 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Adam
für Varga
Ungarn

22:29 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Ratkov
für Lukic
Serbien

22:38 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte (Ungarn)
Botka
Ungarn

22:42 - 90. + 7 Spielminute

Gelb-Rote Karte (Ungarn)
Kalmar
Ungarn

22:42 - 90. + 7 Spielminute

Gelbe Karte (Serbien)
V. Milinkovic-Savic
Serbien

UNG

SRB

EM-Qualifikation

Ungarn besiegt Serbien dank Sallais Super-Tor

EM-Qualifikation - 7. Spieltag

Sallais Super-Tor ebnet Ungarn den Sieg im Top-Duell mit Serbien

Bärenstark: Während Roland Sallai sein tolles 2:1 bejubelt, schaut Sasa Lukic (re,) bedröppelt aus der Wäsche.

Bärenstark: Während Roland Sallai sein tolles 2:1 bejubelt, schaut Sasa Lukic (re,) bedröppelt aus der Wäsche. AFP via Getty Images

Im September hatte Ungarn mit 2:1 in Belgrad gewonnen und damit ein klares Zeichen in Gruppe G gesetzt. Serbiens Nationaltrainer Dragan Stojkovic hatte dann auch verraten, dass ihn die Niederlage sehr gewurmt und er sich seit Wochen überlegt hatte, wie im Rückspiel eine Revanche glücken könne. Personell fehlte Top-Stürmer Vlahovic, während der formschwache Jovic gar nicht nominiert wurde. 

Im Hinspiel hatten die Magyaren vor allem im Mittelfeld klare Vorteile gehabt, worauf Stojkovic nun mit einer Verdichtung desselben reagierte. Dafür ließ er auch mit Tadic und Kostic zwei seiner vermeintlich besten Offensivleute auf der Bank. Veljkovic, Radonjic, Maksimovic, Kostic, Tadic und Vlahovic waren nicht mehr dabei, während Gudelj aus der Dreierreihe ins defensive Mittelfeld rückte. Neu dabei: Erakovic, der nach Verletzung wieder genesene Abwehrchef Milenkovic, Zivkovic, Lukic, Terzic und der Ex-Bundesliga-Profi Gacinovic.

Bei den Gästen beließ es Nationaltrainer Marco Rossi indes weitgehend bei derselben Elf wie im Hinspiel. Lediglich für den am rechten Sprunggelenk verletzten Leipziger Orban spielte Fiola in der Abwehrreihe. 

ZUM THEMA

Rasantes Duell in Budapest

Prunkstück der Ungarn ist das Mittelfeld um den Liverpooler Szoboszlai, das gerade das Forechecking und das schnelle Umschaltspiel fast schon bravourös beherrscht. Das zeigten die Hausherren dann auch in der stimmungsvollen Puskas-Arena von Beginn an und erweckten den etwas besseren Eindruck, weil sie mit einer reiferen und stringenteren Spielweise aufwarteten.

Die Serben aber fanden auch ganz gut ins Spiel, sodass sich ein ausgeglichenes und rasantes Duell zweier Teams entwickelte. Serbiens Gacinovic hatte den ersten Hochkaräter, behielt bei diesem aber nicht die Übersicht und übersah den exzellent positionierten Mitrovic (15.). Auf der Gegenseite zeigte Nego bei einem Angriff, der im Grunde gespiegelt war, wie man es macht: Der 32-Jährige legte überlegt zurück, wohlwissend, dass Varga mitlaufen würde - und der bedankte sich mit dem 1:0 (20.).

Sallais Traumantwort auf Pavlovics Kopfball

Köpfchen muss man haben: Strahinja Pavlovic köpft zum 1:1 ein.

Köpfchen muss man haben: Strahinja Pavlovic köpft zum 1:1 ein. AFP via Getty Images

Die Adler, die in den vergangenen neun Spielen 20 Tore erzielt hatten, schüttelten sich kurz und reagierten mit mehr Offensive - und sie belohnten sich: Bei einer Ecke von rechts schraubte sich der mit großer Leidenschaft agierende Abwehrrecke Pavlovic im Fünfer am höchsten und köpfte zum 1:1 ein (33.).

Die Freude über den Ausgleich währte aber nur ein paar Sekunden, denn Freiburgs Sallai gab umgehend eine Antwort, die sich gewaschen hatte: Der flinke Nego leitete einen langen Ball direkt weiter zum 26-Jährigen, der diesen durch die eigenen Beine rutschen ließ, sich sofort drehte und umgehend mit Wucht ins linke Eck vollstreckte - ein Tor wie aus einem Guss und eins, dass er so wahrscheinlich nur einmal in 1000 Versuchen macht.

Entsprechend euphorisch wurde der Treffer auf den Tribünen aufgenommen - es war zugleich der Halbzeitstand, weil den Serben in der Folge trotz enormen Drucks und einiger vielversprechender Aktionen kein weiterer Treffer gelang. Stojkovic wechselte offensive und brachte Tadic und Kostic für den zweiten Durchgang, Terzic und Erakovic gingen raus. 

Serbien vom Pech verfolgt

Die Wechsel fruchteten, vor allem Tadic erwies sich als Triebfeder. Serbien kam gut in Hälfte zwei und drängte auf den Ausgleich, der aber fiel nicht, auch weil die vermeintlichen Treffer von Sergej Milinkovic-Savic (51.) und Mitrovic (54.) wegen hauchzarter Abseitsstellungen nicht zählten. Serbien probierte viel, lief aber auch Gefahr, in einem Konter zu laufen. So touchierte Vargas Kopfball nach einem Gegenstoß die Latte (67.). Ansonsten aber spielte die Musik fast durchweg in der ungarischen Hälfte.

Nach 71 Minuten musste sich Stojkovic bekreuzigen, nachdem er miterleben musste, wie Tadic und Pavlovic binnen weniger Sekunden am rechten Pfosten gescheitert waren. In Hälfte zwei spielte fast nur Serbien, während die Ungarn sich darauf beschränkten, die Führung zu halten - und sie stellten sich defensiv geschickt an. Serbien rannte zwar immer wieder an, rannte sich aber auch immer wieder fest. Als dann Dibusz tief in der Nachspiel auch noch bärenstark einen Milenkovic-Kopfball entschärfte (90.+4), stand der ungarischen Siegendgültig fest.

Tore und Karten

1:0 Varga (20')

1:1 Pavlovic (33')

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Ungarn   Serbien  
Spieldaten
10
Torschüsse
16
36%
Ballbesitz
64%
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Ungarn
Ungarn

Dibusz - Fiola , Lang, At. Szalai - Nego , A. Nagy, Styles , Kerkez, Sallai , Szoboszlai - Varga

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Serbien
Serbien

V. Milinkovic-Savic - Erakovic , Milenkovic , Pavlovic - A. Zivkovic , Gudelj, Lukic , Terzic , S. Milinkovic-Savic, Gacinovic - A. Mitrovic

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Schiedsrichter-Team

Francois Letexier Frankreich

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Spielinfo
Stadion Puskas-Arena
Zuschauer 58.215
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Am Dienstag geht es für die Ungarn in Litauen weiter, wo man mit einem weiteren Dreier das Ticket für die EM bereits lösen könnte. Serbien indes empfängt Montenegro zum brisanten Bruder-Duell. Brisant wird das Spiel nicht nur wegen des Derbycharakters, sondern auch wegen der sportlichen Ausgangslage, denn Montenegro ist mit zwei Punkten Rückstand als Tabellendritter der größte Konkurrent um Platz 2 in der Gruppe - Anpfiff ist bei beiden Spielen jeweils um 20.45 Uhr.

drm

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