17:09 - 9. Spielminute

Tor 0:1
Saljic
Kopfball
Vorbereitung Fischer
Austria Wien

17:19 - 19. Spielminute

Gelbe Karte (Austria Wien)
Ranftl
Austria Wien

17:25 - 25. Spielminute

Spielerwechsel
Wurmbrand
für J. Horn
Rapid Wien

17:27 - 27. Spielminute

Gelbe Karte (Austria Wien)
Dragovic
Austria Wien

18:14 - 56. Spielminute

Spielerwechsel
Boateng
für Saljic
Austria Wien

18:14 - 56. Spielminute

Spielerwechsel
Handl
für Wiesinger
Austria Wien

18:18 - 60. Spielminute

Tor 0:2
Raux Yao
Eigentor, Kopfball
Vorbereitung Plavotic
Austria Wien

18:23 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Kara
für Antiste
Rapid Wien

18:23 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Demir
für Schöller
Rapid Wien

18:38 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Wustinger
für Maybach
Austria Wien

18:38 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Markovic
für J. Eggestein
Austria Wien

18:39 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Gulliksen
für Grgic
Rapid Wien

18:51 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel
Ndukwe
für Barry
Austria Wien

RAP

AUW

Admiral-Bundesliga - Meistergruppe

Austria gewinnt 350. Wiener Derby und überholt Rapid

Hausherren zu harmlos

Saljic eröffnet, Raux Yao unglücklich: Austria gewinnt Jubiläumsderby und überholt Rapid

Die Austria war gegen Rapid die reifere Mannschaft.

Die Austria war gegen Rapid die reifere Mannschaft. GEPA pictures

Nach dem 350. großen Wiener Derby haben Rapid und Austria Tabellenplätze getauscht. Am Sonntag gewann die Austria in der vorletzten Runde der Meistergruppe in Hütteldorf mit 2:0 (1:0) und besetzt nun den vierten Rang. Rapid, das die Saison 2025/26 ohne Derbysieg beendet, hat als Fünfter zwei Zähler weniger. Nächsten Sonntag müssen die Grün-Weißen bei Sturm Graz bestehen, die noch um die erfolgreiche Titelverteidigung kämpfen. Die Austria empfängt Tabellenführer LASK.

Meistergruppe - 31. Spieltag

Saljic besorgte in der 9. Minute per Kopf die Führung für die Gäste - für den Offensivspieler war es das erste Tor in der Bundesliga. Die Austria zog sich danach zurück und überließ Rapid die Kontrolle, die Hütteldorfer konnten daraus aber nichts Zählbares machen, hatten kaum gelungene Offensivaktionen. In der 60. Minute erhöhte die Austria dank eines Eigentors von Raux-Yao auf 2:0 (als offizieller Torschütze wurde zunächst Plavotic geführt). Dabei blieb es bis zum Ende, worauf ein Pfeifkonzert der Rapid-Fans ertönte. Die Grünen könnten theoretisch aber noch Dritter werden.

Frühes Gegentor setzte Rapid unter Druck

Rapid startete mit einer guten Gelegenheit, als Dahl in der 3. Minute nach Bolla-Vorlage aus spitzem Winkel nur Sahin-Radlinger traf. Die Hausherren, bei denen Weimann und der zuletzt gesperrte Cvetkovic in die Startelf zurückkehrten, waren in den ersten Minuten im Offensivspiel bemüht, jedoch versteckte sich auch die Austria nicht. In der 9. Minute spielten die Gäste den Gegner nach einem Eckball gekonnt aus. Fischer flankte unbedrängt von rechts, in der Mitte stand Saljic ebenso unbedrängt und überwand Hedl im Rapid-Tor.

Die Führung passte in den Matchplan der Violetten, die sich nun etwas tiefer aufstellen konnten und auf Fehler der Grün-Weißen lauerten, die sich auch immer wieder ergaben. In der 30. Minute war Austria-Torschütze Saljic Jakob Schöller schon enteilt, wurde aber im Strafraum regelkonform von Cvetkovic gestoppt. Hedl rettete in der 41. Minute gegen den sich allerdings im Abseits bewegenden Eggestein. Rapid strahlte nur bedingt Torgefahr aus: Horn (23.) schoss kurz vor seiner verletzungsbedingten Auswechslung daneben. Für den Deutschen kam Wurmbrand in die Partie. In der 34. Minute setzte Antiste einen Kopfball knapp neben das Tor.

Austria legte nach Seitenwechsel nach

Mit fast 75 Prozent Ballbesitz ging Rapid in die Kabine, ehe es in der Pause eine Ehrung für zahlreiche Mitglieder jener Mannschaft gab, die 1996 das Finale des Europacups der Cupsieger in Brüssel gegen Paris Saint-Germain erreichte. Auch der damalige Rapid-Erfolgstrainer Ernst Dokupil und Ex-Präsident Günther Kaltenbrunner waren im mit 25.500 Zuschauern ausverkauften Allianz Stadion dabei.

Die aktuelle Rapid-Mannschaft mühte sich danach weiter, war aber bei den Aktionen im Angriffsdrittel nicht konkret genug und oft zu unpräzise. In der 52. Minute war es Raux-Yao, der nach einer Freistoßflanke nicht richtig zum Kopfball kam. Eine Rakete von Maybach aus der Distanz konnte Hedl (59.) gerade noch zur Ecke abwehren. Den nächsten Eckball, getreten von Lee, lenkte Raux-Yao ins eigene Tor ab. Anschließend war die Austria wieder besser im Spiel, gewann die entscheidenden Zweikämpfe. Bei Rapid brachte auch die Hereinnahme von Kara und Demir nicht den gewünschten Effekt in der Offensive. Demir (89.) scheiterte im Duell gegen Sahin-Radlinger, die Aktion wurde aber wegen Abseits abgepfiffen.

Rapid musste somit die dritte Derby-Niederlage in dieser Saison einstecken. Zuletzt hatte es in der Spielzeit 2021/22 keinen einzigen grün-weißen Sieg in einem Derby gegeben, damals allerdings endeten alle Begegnungen 1:1.

apa