15:45 - 15. Spielminute

Tor 0:1
Schlaudraff
Rechtsschuss
Vorbereitung S. Rösler
Aachen

16:11 - 42. Spielminute

Gelbe Karte (Aachen)
da Silva Pinto
Aachen

16:16 - 45. Spielminute

Gelbe Karte (Hannover)
Lala
Hannover

16:34 - 47. Spielminute

Tor 0:2
Dum
Linksschuss
Vorbereitung Fiel
Aachen

16:36 - 50. Spielminute

Gelbe Karte (Hannover)
Fahrenhorst
Hannover

16:40 - 54. Spielminute

Gelbe Karte (Aachen)
Dum
Aachen

16:52 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Thorvaldsson
für Bruggink
Hannover

16:53 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
S. Schröter
für Cherundolo
Hannover

16:58 - 72. Spielminute

Tor 0:3
Plaßhenrich
Rechtsschuss
Vorbereitung Schlaudraff
Aachen

17:00 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Reghecampf
für S. Rösler
Aachen

17:05 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Lehmann
für Dum
Aachen

17:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Ibisevic
für Schlaudraff
Aachen

H96

AAC

Bundesliga

Neururer-Elf wird ausgekontert

Erster Aachener Auswärts-Sieg in der Bundesliga nach 37 Jahren

Neururer-Elf wird ausgekontert

Immer einen Tick schneller am Ball: Aachens Schlaudraff gegen Lala

Immer einen Tick schneller am Ball: Aachens Schlaudraff gegen Lala dpa

Im Duell der beiden Tabellen-Schlusslichter hofften beide Teams auf die ersten Punkte der Saison. Hannovers Trainer Peter Neururer wechselte nach der 0:4-Packung in Berlin in der Vorwoche auf zwei Positionen. Der Rot-gesperrte Tarnat wurde von Andersson ersetzt und Lala kam im Mittelfeld für Yankov. Dieter Hecking auf Seiten der Aachener vertraute den gleichen elf Spielern, die am zweiten Spieltag mit 0:1 nur knapp gegen Schalke verloren hatte.

Hannover 96 setzte die Aachener Defensive von Beginn an unter Druck. Die Alemannia wartete tief in der eigenen Hälfte auf die 96-Stürmer und suchte ihr Heil in Kontern.

Doch zunächst war Hannover 96 am Drücker. Nach sechs Minuten köpfte Hashemian eine Ecke von Stajner knapp am rechten Pfosten des Aachener Tores vorbei und in der zwölften Minute taucht Huszti nach einem guten Zuspiel von Bruggink frei vor Torhüter Straub auf. Der Ungar verzog jedoch in aussichtsreicher Position und traf nur das Außennetz.

Besser machten dies die Aachener, die mit ihrer ersten Torchance den Führungstreffer erzielten. Rösler hebelte mit einem Lupfer auf Schlaudraff die Abseitsfalle der 96er aus. Schlaudraff war gegen die stehengebliebene Abwehr der Niedersachsen frei durchgebrochen, hob den Ball noch über Enke, der aus seinem Tor gestürzt war und schob ohne Probleme ein (15.).

In der Folgezeit zeigte sich Hannover sichtlich geschockt. Die Niedersachsen wirkten zwar behümt im Spiel nach vorne, doch ein Konzept war kaum zu erkennen. Alle Aktionen wirkten fahrig und überhastet, so dass sich Torchancen nicht einstellten, zumal die Alemannia alles tat, um ihr Gehäuse zu sichern.

Erst in der 37. Minute sorgten die Hannoveraner wieder für Gefahr vor dem Tor von Straub. Doch ein Kopfball von Stajner nach einer Huszti-Ecke ging knapp am Tor vorbei. Auch zwei Minuten später hatten die Niedersachsen Pech, als Alemannia-Keeper Straub einen 17-Meter-Schuss von Huszti parieren konnte.

Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzten aber die Aachner. In der 44. Minute überrannte Rösler auf der rechten Seite die gesamte Abwehr der Hannoveraner, doch sein Zuspiel beförderte Ebbers in der Mitte weit über das Tor. Die 1:0-Führung brachte die Alemannia aber in die Pause.

Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag, allerdings nicht in die Richtung, mit der Hannovers Fans gerechnet hatten. Fiel drosch den Ball im Fallen über das halbe Feld nach vorne, wo Dum das Leder frei aufnehmen konnte und sich in Richtung Tor absetzte. Vor seinem Tor rutschte Torhüter Enke aus, so dass Dum wenig Probleme hatte, den Ball ins Tor zu schieben (47.).

Der 3. Spieltag

Danach zogen sich die Aachener wieder in die eigene Hälfte zurück und ließen den Gegner kommen. Doch Hannovers Offensiv-Kräfte bissen sich an der gut stehenden Abwehr der Alemannen immer wieder die Zähne aus. Das lag aber zu einem großen Teil an der Ideenlosigkeit und Ungenauigkeit des Angriffsspiels der 96er. Außer einem Kopfball von Fahrenhorst nach einer Huszti-Ecke brachten die 96er nichts zu Stande (61.).

Wie die Hannoveraner vorne kein Mittel gegen Aachen fanden, so fehlten ihnen auch in der Abwehr die Möglichkeiten gegen die schnellen Alemannia-Konter. In der 72. Minute überlief Schlaudraff in halbrechter Position Andersson und flankte scharf in die Mitte. Da verpasste der eingewechselte Schröter den Ball, nicht aber der Aachener Plaßhenrich, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte, den Ball in die Maschen zu dreschen.

Plaßhenrichs Treffer zum 3:0 bedeutete mehr als die Vorentscheidung, zumal Hannover sich mit der Niederlage abgefunden zu haben schien. Ereignislos tröpfelte das Spiel durch die Schlussminuten.

Nach drei Niederlagen mit insgesamt elf Gergentoren ist bei Hannover 96 nach drei Spieltagen der Saison bereits Feuer unter dem Dach. Mit einem gellenden Pfeif-Konzert wurde die Heimmannschaft in die Kabine verabschiedet. Aachen kann sich mit diesem Auswärtssieg vom Tabellenende lösen und wird damit sicherlich auch Auftrieb im Kampf gegen den Abstieg bekommen.